Die Losungen


   Tuesday, 15. September 2020  

1. Mose 12, 4

Abram gehorchte dem Befehl Jahwes und brach auf. Lot zog mit ihm. Abram war 75 Jahre alt, als er Haran verließ

Galater 3, 7

Begreift doch: Die aus dem Glauben leben, sind Abrahams Kinder!




1. Mose 12

Abram in Kanaan

 4  Abram gehorchte dem Befehl Jahwes und brach auf. Lot zog mit ihm. Abram war 75 Jahre alt, als er Haran verließ  5  Seine Frau Sarai und sein Neffe Lot begleiteten ihn. Sie nahmen alle Menschen, die sie in Haran erworben hatten, und ihren ganzen Besitz mit. So zogen sie nach Kanaan  6  Abram durchzog das Land bis zu einem Platz bei Sichem [6] in der Nähe des Wahrsagebaums [6] . Damals waren ja noch die Kanaaniter im Land  7  Dort ließ sich Jahwe von Abram sehen [7] und sagte zu ihm: "Dieses Land will ich deinen Nachkommen geben!" Da baute Abram an dieser Stelle einen Altar für Jahwe, der ihm erschienen war  8  Später zog er in das Bergland östlich von Bet-El und schlug seine Zelte so auf, dass er Bet-El im Westen und Ai im Osten hatte. Auch dort baute er Jahwe einen Altar und machte so den Namen Jahwes bekannt [8]  9  Dann brach er wieder auf und zog immer weiter in den Negev [9] hinein  10  Als eine schwere Hungersnot im Land ausbrach, suchte Abram Zuflucht in Ägypten

[6]: Sichem war eine strategisch und religiös bedeutende Stadt auf dem Pass (Sichem = Schulter) zwischen den Bergen Ebal im Norden und Garizim im Süden.
Wahrsagebaum. Wörtlich: Orakelterebinthe. Unter solchen Bäumen vernahmen die Wahrsager angeblich die Stimme Gottes im Rauschen der Zweige.

[7]: Jahwe ... sehen. Bei dieser und anderen Gotteserscheinungen lässt Jahwe sich von Menschen (manchmal von mehreren gleichzeitig) in einer Art und Weise sehen, die diese (oft gerade noch) ertragen und verstehen können. Nie offenbart er sich in ganzer Herrlichkeit, denn das wäre für jeden Menschen tödlich (2. Mose 33,20). Vergleiche auch die Fußnote zu 1. Mose 15,1!
[8]: machte bekannt. Das hebräische Wort kann anrufen (= beten) oder ausrufen (= bekannt machen) bedeuten.
[9]: Negev bezeichnet das Südland Kanaans.

Galater 3

Vertrauen auf Christus oder auf das Gesetz?

 1  Ihr törichten Galater! Wer hat euch nur verzaubert? Euch wurde Jesus Christus doch als gekreuzigt vor Augen gemalt!  2  Nur das eine will ich von euch wissen: Habt ihr den Geist empfangen, weil ihr das Gesetz befolgt oder weil ihr die Botschaft vom Glauben gehört habt?  3  Begreift ihr das nicht? Wollt ihr wirklich in eigener Kraft zu Ende bringen, was ihr im Geist angefangen habt?  4  Habt ihr so große Dinge vergeblich erfahren? Falls es wirklich vergeblich war!  5  Gab Gott euch denn seinen Geist und wirkt er Wunder unter euch, weil ihr das Gesetz befolgt oder weil ihr die Botschaft vom Glauben gehört habt?  6  Denkt an Abraham: "Er glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet." [6]  7  Begreift doch: Die aus dem Glauben leben, sind Abrahams Kinder!  8  Die Schrift hat vorausgesehen, dass Gott die nichtjüdischen Völker durch den Glauben gerecht sprechen würde, und verkündigte deshalb Abraham schon im Voraus die gute Nachricht: "Durch dich werden alle Völker gesegnet werden." [8]  9  Folglich werden die Glaubenden zusammen mit dem gläubigen Abraham gesegnet  10  Denn alle, die auf die Einhaltung des Gesetzes vertrauen, sind unter einem Fluch, denn es steht geschrieben: "Fluch über jeden, der nicht alles erfüllt, was im Gesetzbuch geschrieben ist." [10]  11  Es ist klar, dass mit Hilfe des Gesetzes niemand vor Gott gerecht werden kann, denn "der Gerechte wird aus Glauben leben". [11]  12  Das Gesetz jedoch gründet sich nicht auf den Glauben. Hier gilt: "Wer seine Vorschriften befolgt, wird durch sie leben." [12]  13  Von diesem Fluch des Gesetzes hat Christus uns freigekauft, indem er an unserer Stelle den Fluch auf sich nahm, denn es steht geschrieben: "Wer am Kreuz hängt, ist verflucht." [13]  14  So sollte der Segen, den Abraham erhielt, durch Jesus Christus zu allen Völkern kommen, damit wir durch den Glauben den zugesagten Geist empfingen  15  Liebe Geschwister, nehmen wir ein Beispiel aus dem täglichen Leben: Wenn jemand ein Testament rechtskräftig aufgesetzt hat, dann kann niemand es für ungültig erklären oder etwas hinzufügen

[6]: 1. Mose 15,6
[8]: 1. Mose 12,3; 18,18
[10]: 5. Mose 27,26
[11]: Habakuk 2,4 sinngemäß nach der LXX zitiert.
[12]: 3. Mose 18,5 nach der LXX zitiert.
[13]: 5. Mose 21,23










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