Die Losungen


   Thursday, 07. May 2026  

Psalm 5, 4

Frühmorgens schon hörst du meine Stimme, Jahwe. / In aller Frühe bringe ich dir mein Gebet und warte auf dich

Markus 1, 35

35  Früh am Morgen, als es noch völlig dunkel war, stand er auf und ging aus dem Haus fort an eine einsame Stelle, um dort zu beten




Psalm 5

Morgengebet um Schutz

 1  Dem Chorleiter. Für Blasinstrumente. Ein Psalmlied von David  2  Hör meine Worte, Jahwe, / auf mein Seufzen hab Acht!  3  Vernimm doch meinen Hilfeschrei, mein König und mein Gott, / denn ich bete allein zu dir  4  Frühmorgens schon hörst du meine Stimme, Jahwe. / In aller Frühe bringe ich dir mein Gebet und warte auf dich  5  Du bist kein Gott, dem das Unrecht gefällt, / bei dir darf der Böse nicht bleiben  6  Überhebliche Prahler willst du nicht sehen. / Wer Böses tut, ist dir verhasst  7  Die Lügner lässt du zugrunde gehen. / Mörder und Betrüger sind Jahwe ein Gräuel  8  Ich darf dein Haus betreten / dank deiner großen Gunst. / In Ehrfurcht bete ich zu dir, / neige mich zu deinem Heiligtum hin  9  Führe mich, Jahwe, nach deiner Gerechtigkeit! / Tue es meinen Feinden zum Trotz! / Und bahne mir den Weg, den ich gehen soll!  10  Denn aus ihrem Mund kommt kein verlässliches Wort, / ihr Inneres ist voller Verderben. / Ihre Kehle ist wie ein offenes Grab, / ihre Zunge aalglatt  11  Lass sie dafür büßen, Gott! / Stürze sie durch ihren eigenen Plan / Verstoße sie wegen ihrer vielen Vergehen, / denn sie haben gegen dich rebelliert  12  Dann werden die sich freuen, die bei dir geborgen sind. / Ihr Jubel wird kein Ende haben, weil du sie beschirmst. / Und die, die deinen Namen lieben, freuen sich an dir!  13  Ja, du segnest den Gerechten, Jahwe. / Wie ein Schild umgibt ihn deine Gunst.

Markus 1

Erste Aufgaben in Galiläa

 14  Nachdem Johannes dann verhaftet worden war, ging Jesus nach Galiläa und verkündigte dort das Evangelium, die gute Botschaft Gottes  15  Er sagte dabei: "Es ist jetzt so weit, die Herrschaft Gottes ist nah. Ändert eure Einstellung und glaubt an das Evangelium!"  16  Als Jesus am See von Galiläa [16] entlangging, sah er Fischer, die ihre runden Wurfnetze auswarfen. Es waren Simon und sein Bruder Andreas  17  Jesus sagte zu ihnen: "Kommt, folgt mir! Ich werde euch zu Menschenfischern machen."  18  Sofort ließen sie die Netze liegen und folgten ihm  19  Als er ein Stück weitergegangen war, sah er Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, in einem Boot die Netze in Ordnung bringen  20  Auch sie forderte er gleich auf, mit ihm zu kommen. Da ließen sie ihren Vater Zebedäus mit den Lohnarbeitern im Boot zurück und folgten ihm  21  Sie kamen nach Kafarnaum [21] . Gleich am folgenden Sabbat ging er in die Synagoge und sprach zu den Menschen dort  22  Die waren sehr überrascht von seiner Lehre, denn er lehrte nicht, wie sie es von den Gesetzeslehrern kannten, sondern sprach mit Vollmacht  23  Nun war da gerade in ihrer Synagoge ein Mann, der von einem bösen Geist besessen war. Der schrie plötzlich auf:  24  "Was willst du von uns, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, uns zu vernichten? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes."  25  "Schweig!", befahl ihm Jesus da. "Verlass den Mann!"  26  Darauf zerrte der böse Geist den Mann hin und her und verließ ihn mit einem lauten Schrei  27  Die Leute waren so überrascht und erschrocken, dass sie sich gegenseitig fragten: "Was ist das? Eine neue Lehre mit göttlicher Vollmacht? Sogar den bösen Geistern gibt er Befehle, und sie gehorchen ihm."  28  Sein Ruf verbreitete sich mit Windeseile im ganzen galiläischen Umland  29  Sobald sie die Synagoge verlassen hatten, gingen sie in das Haus von Simon und Andreas. Auch Jakobus und Johannes kamen mit  30  Simons Schwiegermutter lag mit Fieber im Bett, und gleich erzählten sie es ihm  31  Da ging er zu ihr hin, fasste sie bei der Hand und richtete sie auf. Im selben Augenblick verschwand das Fieber, und sie konnte ihre Gäste bewirten  32  Am Abend, es war nach Sonnenuntergang, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus  33  Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt  34  Und Jesus heilte viele Menschen, die an den verschiedensten Krankheiten litten. Er trieb auch viele Dämonen aus, die er aber nicht zu Wort kommen ließ, weil sie wussten, wer er war  35  Früh am Morgen, als es noch völlig dunkel war, stand er auf und ging aus dem Haus fort an eine einsame Stelle, um dort zu beten  36  Simon und die, die bei ihm waren, eilten ihm nach  37  Als sie ihn gefunden hatten, sagten sie zu ihm: "Alle suchen dich!"  38  Aber er sagte: "Lasst uns anderswohin gehen, in die umliegenden Ortschaften, damit ich auch dort predige; denn dazu bin ich gekommen."  39  So zog er durch ganz Galiläa, predigte in den Synagogen und trieb die Dämonen aus  40  Einmal kam ein Aussätziger. Er kniete sich vor ihm hin und bat ihn flehentlich: "Wenn du willst, kannst du mich rein machen."  41  Jesus hatte Mitleid mit ihm, berührte ihn mit seiner Hand und sagte: "Ich will es, sei rein!"  42  Sofort verschwand der Aussatz [42] , und der Mann war geheilt  43  Jesus schickte ihn auf der Stelle weg und befahl ihm mit aller Entschiedenheit:  44  "Pass auf, dass du niemand auch nur ein Wort davon sagst. Geh stattdessen zum Priester, zeig dich ihm und bring das Opfer für deine Reinigung, wie Mose es angeordnet hat. Das soll ein Beweis für sie sein."  45  Der Mann ging weg, erzählte aber überall von seiner Heilung und machte die Sache bekannt, sodass Jesus in keine Stadt mehr gehen konnte, ohne Aufsehen zu erregen. Er hielt sich nur noch außerhalb der Ortschaften an einsamen Stellen auf. Doch die Leute kamen von überall her zu ihm.


[16]: See von Galiläa. Das ist der See Gennesaret im Norden Israels, 21 km lang und bis zu 14 km breit. Er wird vom Jordan durchflossen und liegt etwa 209 m unter dem Meeresspiegel.
[21]: Kafarnaum war eine Stadt am Nordwestufer des Sees Gennesaret.
[42]: Aussatz. Bezeichnung für rasch um sich greifende Hautkrankheiten, Lepra eingeschlossen.










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