Die Losungen


   Thursday, 22. January 2026  

Psalm 107, 3-8

aus fremden Ländern wieder heimgebracht, / vom Osten und vom Westen her, / vom Norden und vom Meer Sie irrten umher in wegloser Wüste, / eine Stadt als Wohnort fanden sie nicht Von Hunger und Durst gequält, / schwand ihr Lebenswille dahin Sie schrien zu Jahwe in ihrer Not, / der rettete sie aus aller Bedrängnis Er brachte sie auf den richtigen Weg / und führte sie zu einer bewohnbaren Stadt Sie sollen Jahwe loben für seine Gnade, / für seine Wunder, die er an Menschen tut

Epheser 2, 12-13

12  Ihr wart damals von Christus getrennt, vom Bürgerrecht Israels ausgeschlossen und standet den Bündnissen Gottes und den damit verbundenen Zusagen als Fremde gegenüber. Ihr hattet keine Hoffnung und lebtet ohne Gott in der Welt 13  Doch jetzt seid ihr, die ihr damals Fernstehende wart, durch die Verbindung mit Jesus Christus und durch sein Blut zu Nahestehenden geworden




Psalm 107

Das Danklied der Geretteten

 1  "Preist Jahwe, denn er ist gut! / Ja, seine Güte hört niemals auf!",  2  so sollen sagen die Erlösten Jahwes. / Er hat sie aus der Gewalt ihrer Bedränger befreit,  3  aus fremden Ländern wieder heimgebracht, / vom Osten und vom Westen her, / vom Norden und vom Meer  4  Sie irrten umher in wegloser Wüste, / eine Stadt als Wohnort fanden sie nicht  5  Von Hunger und Durst gequält, / schwand ihr Lebenswille dahin  6  Sie schrien zu Jahwe in ihrer Not, / der rettete sie aus aller Bedrängnis  7  Er brachte sie auf den richtigen Weg / und führte sie zu einer bewohnbaren Stadt  8  Sie sollen Jahwe loben für seine Gnade, / für seine Wunder, die er an Menschen tut  9  Denn er hat den Verdurstenden zu trinken gegeben, / den Hungernden gute Nahrung verschafft  10  Die in Dunkelheit und Finsternis lebten, / gefesselt in Elend und Eisen,  11  sie hatten den Worten Gottes getrotzt / und den Rat des Höchsten verachtet  12  Nun beugte er durch harte Schläge ihren Trotz, / sie lagen am Boden und niemand half  13  Sie schrien zu Jahwe in ihrer Not, / der rettete sie aus ihrer Bedrängnis,  14  führte sie aus dem tiefen Dunkel heraus / und zerriss ihre Fesseln  15  Sie sollen Jahwe loben für seine Gnade, / für seine Wunder, die er an Menschen tut  16  Denn er zerbrach die ehernen Tore, / zerschlug die eisernen Riegel  17  Die dumm und trotzig aufbegehrten, / brachten durch ihr Sündenleben nur Leid und Elend über sich  18  Sie ekelten sich vor jeder Speise, / sie standen direkt vor dem Tod  19  Sie schrien zu Jahwe in ihrer Not, / der rettete sie aus ihrer Bedrängnis  20  Er schickte sein Wort und heilte sie / und bewahrte sie so vor dem Grab  21  Sie sollen Jahwe loben für seine Gnade, / für seine Wunder, die er an Menschen tut  22  Sie sollen Dankopfer bringen, / jubelnd erzählen von dem, was er tat  23  Die das Meer mit Schiffen befahren, / um in Übersee Handel zu treiben,  24  sie sahen die Werke Jahwes, / seine Wunder auf hoher See;  25  wenn er sprach und einen Sturm bestellte, / der die Wellen in die Höhe warf,  26  sodass sie gen Himmel stiegen und wieder in die Tiefen sanken / und ihre Seele vor Angst verging  27  Wie Betrunkene wankten und schwankten sie / und waren mit ihrer Weisheit am Ende  28  Sie schrien zu Jahwe in ihrer Not, / der rettete sie aus ihrer Bedrängnis  29  und brachte den Sturm zur Stille, / und die Wellen beruhigten sich  30  Sie freuten sich, dass es still geworden war / und er sie in den ersehnten Hafen führte  31  Sie sollen Jahwe loben für seine Gnade, / für seine Wunder, die er an Menschen tut  32  In der Versammlung des Volkes sollen sie ihn rühmen, / ihn loben im Ältestenrat!  33  Er machte Ströme zur Wüste / und Wasserquellen zu dürrem Land  34  Und wegen der Bosheit seiner Bewohner / machte er fruchtbares Land zur salzigen Steppe  35  Andererseits machte er Wüste zum Wasserteich, / Wasserquellen sprudelten im trockenen Land  36  Dort siedelte er die Hungernden an. / Sie gründeten einen Wohnort,  37  bestellten die Felder und legten Weinberge an. / Sie brachten reiche Ernten ein  38  Er segnete sie und sie vermehrten sich sehr, / auch ihre Viehherden waren groß  39  Dann wurden sie geringer an Zahl, / bedrückt durch Unglück und Kummer  40  Er goss Verachtung über Vornehme aus, / ließ sie irren in wegloser Wüste  41  Er holte die Armen aus dem Elend heraus, / ihre Familien vermehrten sich sehr  42  Die Anständigen sehen es und freuen sich, / und aller Bosheit wird das Maul gestopft  43  Wer weise ist, soll sich das merken / und verstehen, wie reich die Gnade Jahwes ist.

Epheser 2

Was Gott aus uns gemacht hat

 11  Deshalb denkt daran, dass ihr früher zu den Völkern gehörtet, die von den Juden die "Unbeschnittenen" genannt werden, obwohl sie selbst nur äußerlich beschnitten sind  12  Ihr wart damals von Christus getrennt, vom Bürgerrecht Israels ausgeschlossen und standet den Bündnissen Gottes und den damit verbundenen Zusagen als Fremde gegenüber. Ihr hattet keine Hoffnung und lebtet ohne Gott in der Welt  13  Doch jetzt seid ihr, die ihr damals Fernstehende wart, durch die Verbindung mit Jesus Christus und durch sein Blut zu Nahestehenden geworden  14  Denn er selbst ist unser Friede, er, der aus beiden, Fernen und Nahen, eine Einheit gemacht und durch sein körperliches Sterben die Mauer der Feindschaft niedergebrochen hat  15  Dadurch hat er das Gesetz mit seinen Vorschriften und Geboten beseitigt, um zwischen Juden und Nichtjuden Frieden zu stiften; ja, um die beiden in seiner Person zu dem einen neuen Menschen zu formen  16  und um sie in diesem einen Leib mit Gott zu versöhnen. Das geschah durch seinen Tod am Kreuz, durch den er auch die Feindschaft zwischen ihnen getötet hat  17  So ist er gekommen und hat euch, den Fernstehenden, die gute Nachricht vom Frieden gebracht und den Nahestehenden ebenso  18  Denn durch ihn haben wir beide in einem Geist freien Zugang zum Vater  19  So seid ihr also keine Fremden mehr, geduldete Ausländer, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und gehört zur Familie Gottes  20  Ihr seid auf dem Fundament der Apostel und Propheten aufgebaut, in dem Jesus Christus selbst der Eckstein ist  21  Durch ihn sind alle Bauteile fest miteinander verbunden, sodass durch ihn, unseren Herrn, ein einzigartiges Heiligtum entsteht  22  Und weil ihr mit ihm verbunden seid, werdet auch ihr als Bausteine in diese geistliche Wohnstätte Gottes eingefügt.











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