Die Losungen


   Friday, 06. March 2026  

Sprüche 29, 7

Der Gerechte weiß um die Sache der Armen, / der Gottlose ist rücksichtslos

Lukas 18, 22

22  Da sagte Jesus zu ihm: "Eins fehlt dir noch: Verkaufe alles, was du hast, und gib den Erlös den Armen – du wirst dann einen Schatz im Himmel haben – und komm, folge mir nach!"




Sprüche 29

 1  Wer eigensinnig Ermahnungen trotzt, / bricht plötzlich zusammen und findet keine Heilung mehr  2  Wenn die Gerechten zahlreich sind, freut sich das Volk; / wenn ein Gesetzloser herrscht, stöhnt es auf  3  Wer Weisheit liebt, erfreut seinen Vater; / wer sich mit Huren einlässt, bringt sein Vermögen durch  4  Ein König, der für Recht sorgt, gibt seinem Land Bestand; / wer nur Steuern erpresst, zerstört es  5  Wer seinem Mitmenschen schmeichelt, / legt ein Netz vor dessen Füßen aus  6  Der Böse verfängt sich im Unrecht, / doch der Gerechte jubelt und singt  7  Der Gerechte weiß um die Sache der Armen, / der Gottlose ist rücksichtslos  8  Spötter versetzen die Stadt in Erregung, / Weise beschwichtigen den Zorn  9  Ist ein Weiser mit einem Narren vor Gericht, / dann tobt dieser und lacht und gibt keine Ruh  10  Blutmenschen hassen einen ehrlichen Mann, / doch Aufrichtige nehmen sich seiner an  11  Ein Trottel lässt jeden Ärger heraus, / ein Weiser hält ihn zurück  12  Ein Herrscher, der auf Lügen hört, / hat nur gottlose Diener  13  Der Arme und der Wucherer begegnen sich; / Jahwe ist es, der beiden das Augenlicht gibt  14  Wenn ein König auch den Schwachen Recht verschafft, / hat sein Thron für immer Bestand  15  Stock und Ermahnung fördern Vernunft, / doch ein sich selbst überlassenes Kind wird eine Schande für die Mutter sein  16  Wenn die Gottlosen sich mehren, vermehrt sich das Unrecht; / doch wer auf Gott vertraut, wird sehen, wie solche Leute untergehen  17  Erziehe deinen Sohn streng, dann lässt er dich in Ruhe / und du hast bald viel Freude an ihm  18  Ohne Prophetenwort verwildert ein Volk, / doch wohl ihm, wenn es das Gesetz bewahrt  19  Mit Worten lässt sich kein Sklave belehren, / er versteht sie zwar, befolgt sie aber nicht  20  Siehst du einen, der hastig und gedankenlos spricht? / Für einen Dummkopf ist mehr Hoffnung als für ihn  21  Wer seinen Sklaven von Kind auf verwöhnt, / wird am Ende von ihm ausgenutzt  22  Ein zorniger Mann fängt überall Streit an, / und ein Hitzkopf richtet reichlich Unheil an  23  Durch Überheblichkeit erniedrigt sich der Mensch; / Ehre erlangt, wer nicht hoch von sich denkt  24  Wer mit einem Dieb die Beute teilt, muss lebensmüde sein! / Er hört den Bannfluch [24] des Richters, zeigt aber nicht an, was er weiß  25  Menschenfurcht ist eine Falle, / doch wer Jahwe vertraut, ist geborgen  26  Viele suchen die Gunst eines Herrschers, / doch nur Jahwe verschafft ihnen Recht  27  Für den Gerechten ist der Falsche abscheulich, / und für den Schuldigen der, der geradlinig lebt.

[24]: Bannfluch. Siehe 3. Mose 5,1.

Lukas 18

Wer ins Reich Gottes kommt

 15  Es wurden auch kleine Kinder zu Jesus gebracht, damit er sie mit der Hand berühre. Als die Jünger das sahen, fuhren sie die Leute an  16  Doch Jesus rief die Kinder zu sich und erklärte: "Lasst doch die Kinder zu mir kommen und hindert sie nicht daran! Gottes Reich ist ja gerade für solche wie sie bestimmt  17  Ich versichere euch: Wer Gottes Reich nicht wie ein Kind annimmt, wird nie hineinkommen."  18  Einmal wurde Jesus von einem angesehenen Mann gefragt: "Guter Rabbi, was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?"  19  "Was nennst du mich gut?", entgegnete Jesus. "Gut ist nur Gott, sonst niemand  20  Du kennst doch die Gebote: 'Du sollst die Ehe nicht brechen, nicht morden, nicht stehlen, du sollst keine Falschaussagen machen, ehre deinen Vater und deine Mutter!'"  21  "Das alles habe ich von Jugend an befolgt", erwiderte der Mann  22  Da sagte Jesus zu ihm: "Eins fehlt dir noch: Verkaufe alles, was du hast, und gib den Erlös den Armen – du wirst dann einen Schatz im Himmel haben – und komm, folge mir nach!"  23  Der Mann wurde sehr traurig, als er das hörte, denn er hatte ein großes Vermögen  24  Als Jesus ihn so traurig sah, sagte er: "Wie schwer ist es doch für Wohlhabende, in Gottes Reich zu kommen!  25  Eher kommt ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher in Gottes Reich."  26  Da fragten die Zuhörer: "Wer kann dann überhaupt gerettet werden?"  27  Jesus sagte: "Das für Menschen Unmögliche ist möglich bei Gott."  28  Da erklärte Petrus: "Du weißt, wir haben alles verlassen und sind dir gefolgt."  29  "Ich versichere euch", erwiderte Jesus, "jeder, der wegen Gottes Reich Haus, Frau, Brüder, Eltern oder Kinder verlassen hat,  30  bekommt jetzt in dieser Zeit alles vielfach wieder und in der kommenden Welt das ewige Leben."  31  Dann nahm er die Zwölf beiseite und sagte: "Passt auf, wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf. Dort wird sich alles erfüllen, was die Propheten über den Menschensohn geschrieben haben











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