Psalm 116, 7
7 Beruhige dich, meine Seele, / denn Jahwe hat dir Gutes getanJohannes 20, 26
26 Acht Tage später waren seine Jünger wieder beisammen. Diesmal war auch Thomas dabei. Die Türen waren verschlossen, doch plötzlich stand Jesus genau wie zuvor in ihrer Mitte und sagte: "Friede sei mit euch!"Psalm 116
Dank für die Rettung vor dem Tod
1 Ich liebe Jahwe, denn er hörte meine Stimme, / hat mein flehendes Rufen gehört 2 Er neigte sein Ohr und hörte mir zu. / Solange ich lebe, verkünde ich das 3 Gefangen war ich in Stricken des Todes, / getroffen von den Schrecken seiner Macht, / versunken in Elend und Angst 4 Da rief ich den Namen Jahwes an: / "Ach, Jahwe, rette mein Leben!" 5 Jahwe ist gnädig und gerecht, / ja, voller Erbarmen ist unser Gott 6 Jahwe behütet den, der ihm einfältig traut. / Ich war ganz elend und er hat mir geholfen 7 Beruhige dich, meine Seele, / denn Jahwe hat dir Gutes getan 8 Ja, du hast mein Leben vom Tod gerettet, / meine Augen von Tränen / und meinen Fuß vom Sturz 9 Ich darf am Leben bleiben / und fortleben in der Nähe Jahwes 10 Ich habe ihm immer vertraut, / obwohl ich sagte: [10] "Ich bin am Boden zerstört!" 11 Voller Bestürzung rief ich aus: / "Diese Menschen sind allesamt Lügner!" 12 Wie kann ich Jahwe vergelten, / was er mir Gutes tat? 13 Den Becher der Rettung will ich erheben / und anrufen den Namen Jahwes 14 Meine Versprechen löse ich vor Jahwe ein, / vor seinem ganzen Volk will ich es tun 15 Kostbar für Jahwe sind Menschen, die ihn lieben. / Dem Tod gibt er sie nicht so einfach hin 16 Ach, Jahwe, ich bin doch dein Knecht, / ich diene dir, wie schon meine Mutter es tat! / Meine Fesseln hast du gelöst 17 Opfer des Lobes will ich dir bringen, / anrufen den Namen Jahwes 18 Meine Versprechen löse ich vor Jahwe ein, / vor seinem ganzen Volk will ich es tun, 19 in den Vorhöfen des Hauses Jahwes, / Jerusalem, mitten in dir. / Halleluja![10]: Wird im Neuen Testament von Paulus zitiert: 2. Korinther 4,13.
Johannes 20
Der Unglaube der Jünger
19 Am Abend jenes Sonntags trafen sich die Jünger hinter verschlossenen Türen, weil sie Angst vor den Juden hatten. Plötzlich stand Jesus mitten unter ihnen und sagte: "Friede sei mit euch!" 20 Dann zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, als sie den Herrn sahen 21 "Friede sei mit euch!", sagte er noch einmal zu ihnen. "Wie der Vater mich gesandt hat, sende ich nun euch." 22 Dann hauchte er sie an und sagte: "Empfangt Heiligen Geist! [22] 23 Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben, und wem ihr sie nicht vergebt, dem sind sie nicht vergeben [23] ." 24 Thomas, der auch "Zwilling" genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht dabei gewesen, als Jesus zu den Jüngern gekommen war 25 Die anderen erklärten ihm: "Wir haben den Herrn gesehen!" Doch Thomas erwiderte: "Erst muss ich die Wunden der Nägel in seinen Händen sehen und mit meinen Fingern berühren und meine Hand in seine durchbohrte Seite legen. Vorher glaube ich das keinesfalls." 26 Acht Tage später waren seine Jünger wieder beisammen. Diesmal war auch Thomas dabei. Die Türen waren verschlossen, doch plötzlich stand Jesus genau wie zuvor in ihrer Mitte und sagte: "Friede sei mit euch!" 27 Dann wandte er sich an Thomas und sagte: "Leg deinen Finger hier auf die Stelle und sieh dir meine Hände an! Gib deine Hand her und lege sie in meine Seite! Und sei nicht mehr ungläubig, sondern glaube!" 28 "Mein Herr und mein Gott!", gab Thomas ihm da zur Antwort 29 Jesus erwiderte: "Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Glücklich zu nennen sind die, die mich nicht sehen und trotzdem glauben." 30 Jesus tat vor den Augen seiner Jünger noch viele andere Wunderzeichen, die aber nicht in diesem Buch aufgeschrieben sind 31 Was hier berichtet ist, wurde aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben an ihn in seinem Namen das Leben habt.Der Auferstandene in Galiläa
[22]: Jesus kündigte seinen Jüngern in Form einer prophetischen Zeichenhandlung an, was dann zu Pfingsten Wirklichkeit wurde. Die Szene erinnert an 1. Mose 2,7 wo der Mensch den Atem Gottes für sein irdisches Leben empfing.
[23]: vergeben. Ein Jünger des Herrn darf einem Menschen die Vergebung der Sünden zusprechen, wenn dieser Mensch an Jesus glaubt. Wenn er dessen Opfer jedoch verwirft, muss er ihm sagen, dass seine Sünden dann auch nicht vergeben sind.
Quellen
Neue evangelische Übersetzung: © 2019 by Karl-Heinz Vanheiden (Textstand 19.04) www.derbibelvertrauen.de
Die Losungen: © Evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine. Weitere Informationen finden Sie hier.