Die Losungen


   Friday, 13. March 2026  

Psalm 37, 23-24

23  Es ist Jahwe, der die Schritte eines Mannes sicher macht / und sich an dessen Weg erfreut 24  Auch wenn er stolpert, stürzt er nicht hin, / denn Jahwe hält ihn fest an der Hand

Matthäus 14, 30-31

30  Doch als er merkte, wie stark der Wind war, bekam er es mit der Angst zu tun. Er fing an zu sinken und schrie: "Herr, rette mich!" 31  Sofort streckte Jesus ihm die Hand hin und hielt ihn fest. "Du Kleingläubiger", sagte er, "warum hast du gezweifelt?"




Psalm 37

Beneide den Gottlosen nicht!

 1  Von David.

Reg dich nicht über die Bösen auf, / beneide die Verbrecher nicht!
 2  Sie verdorren schnell wie das Gras, / welken wie das grüne Kraut  3  Vertrau auf Jahwe und tue das Gute, / wohne im Land, sei ehrlich und treu!  4  Erfreu dich an Jahwe! Er gibt dir, was dein Herz begehrt  5  Lass Jahwe dich führen! / Vertraue ihm, dann handelt er  6  Er wird dein Recht aufgehen lassen wie das Licht, / deine Gerechtigkeit wie die Sonne am Mittag  7  Sei still vor Jahwe und warte auf ihn! / Reg dich nicht auf über den, dem alles gelingt, / über den, der böse Pläne ausführt  8  Steh ab vom Zorn und lass den Grimm! / Reg dich nicht auf! Das führt nur zum Bösen  9  Denn die, die Böses tun, werden vernichtet, / und die auf Jahwe vertrauen, bekommen das Land  10  Noch kurze Zeit, dann ist der Gottlose fort, / und du findest keine Spur mehr von ihm  11  Den Demütigen gehört dann das Land / und es geht ihnen in jeder Hinsicht wohl  12  Der Gottlose plant, dem Gerechten zu schaden, / zähneknirschend, voller Hass  13  Der Herr aber lacht über ihn, / denn er weiß: Der Tag der Abrechnung kommt  14  Die Bösen haben das Schwert gezogen, / schon ist ihr Bogen gespannt, / um Wehrlose und Arme zu fällen / und aufrechte Menschen zu schlachten  15  Doch das Schwert dringt ihnen ins eigene Herz, / und ihre Bogen werden zerbrochen  16  Besser arm und gerecht / als Überfluss und Gottlosigkeit  17  Denn Jahwe zerbricht die Arme der Bösen, / er stützt nur die, die gerecht vor ihm sind  18  Jahwe kennt das Leben der Seinen, / ihr Erbe hat ewig Bestand  19  In böser Zeit enttäuscht er sie nicht, / in Hungertagen werden sie satt  20  Die Gottlosen gehen zugrunde, / auch die Feinde Jahwes. / Sie vergehen wie Wiesenblumen / und verwehen als Rauch  21  Der Böse borgt und zahlt nicht zurück, / doch wer mit Gott lebt, kann freigebig schenken  22  Denn wer von Gott gesegnet ist, besitzt das Land; / und wer von ihm verflucht wird, kommt um  23  Es ist Jahwe, der die Schritte eines Mannes sicher macht / und sich an dessen Weg erfreut  24  Auch wenn er stolpert, stürzt er nicht hin, / denn Jahwe hält ihn fest an der Hand  25  Ich war jung und bin nun alt geworden: / Nie sah ich die Gerechten verlassen, / nie ihre Kinder auf der Suche nach Brot  26  Immer können sie freigebig leihen / und ihre Kinder werden zum Segen  27  Meide das Böse und tue das Gute! / Dann wohnst du für immer im Land  28  Denn Jahwe liebt das Recht, / die zu ihm stehen, die verlässt er nicht, / er beschützt sie allezeit. / Doch die Kinder der Sünder kommen um  29  Die Gerechten besitzen das Land / und wohnen für immer darin  30  Wer Gottes Willen tut, spricht auch Worte der Weisheit; / was er sagt, entspricht dem Recht  31  Die Weisung seines Gottes trägt er in sich, / und deshalb stolpert er auch nicht  32  Der Gottlose lauert ihm auf / und versucht ihn zu töten  33  Doch Jahwe überlässt ihn nicht seiner Hand, / lässt nicht zu, dass er verurteilt wird  34  Hoffe auf Jahwe / und bleib auf seinem Weg! / Dann wird er dich ehren / und schenkt dir das Land. / Und du wirst sehen, wie er die Bösen beseitigt  35  Ich sah einen Gottlosen, bereit zur Gewalt, / der entfaltete sich wie ein mächtiger Baum  36  Dann ging ich vorbei, da war nichts mehr da. / Ich suchte ihn, doch ich fand keine Spur  37  Achte auf den, der aufrichtig ist, / sieh dir den Ehrlichen an, / denn seine Zukunft wird im Frieden sein  38  Doch die, die Gott verachten, werden alle ausgelöscht. / Die Zukunft der Gottlosen ist schon vorbei  39  Die Rettung der Gerechten kommt von Jahwe. / Er ist ihre Zuflucht in Zeiten der Not  40  Jahwe steht ihnen bei und wird sie befreien. / Vor den Bösen bringt er sie in Sicherheit. / Er hilft ihnen, denn bei ihm suchten sie Schutz.

Psalm 37: Alphabetischer Psalm. Siehe Anmerkung zu Psalm 9.


Matthäus 14

Jesus kommt auf dem Wasser

 22  Gleich darauf nötigte Jesus seine Jünger, ins Boot zu steigen und an das gegenüberliegende Ufer vorauszufahren. Er wollte inzwischen die Leute nach Hause schicken  23  Nachdem er sich von der Menge verabschiedet hatte, stieg er auf den Berg, um ungestört beten zu können. Beim Einbruch der Dunkelheit war Jesus allein an Land  24  Das Boot war schon mitten auf dem See und musste schwer mit den Wellen kämpfen, weil ein starker Gegenwind aufgekommen war  25  Im letzten Viertel der Nacht [25] kam er dann zu ihnen. Er ging über den See  26  Als die Jünger ihn auf dem Wasser gehen sahen, schrien sie vor Entsetzen auf: "Es ist ein Gespenst!"  27  Sofort rief er ihnen zu: "Erschreckt nicht! Ich bin's! Habt keine Angst!"  28  Da wagte es Petrus und sagte: "Herr, wenn du es bist, dann befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen!"  29  "Komm!", sagte Jesus. Da stieg Petrus aus dem Boot und ging auf dem Wasser auf Jesus zu  30  Doch als er merkte, wie stark der Wind war, bekam er es mit der Angst zu tun. Er fing an zu sinken und schrie: "Herr, rette mich!"  31  Sofort streckte Jesus ihm die Hand hin und hielt ihn fest. "Du Kleingläubiger", sagte er, "warum hast du gezweifelt?"  32  Als sie ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind  33  Und alle, die im Boot waren, warfen sich vor ihm nieder. "Du bist wirklich Gottes Sohn!", sagten sie  34  Sie fuhren hinüber ans Land und legten in der Nähe von Gennesaret [34] an  35  Als ihn die Leute dort erkannten, verbreitete sich das in der ganzen Gegend. Schon bald brachten sie alle ihre Kranken zu ihm  36  und baten ihn, er möge sie nur den Saum seines Gewandes berühren lassen. Und alle, die ihn berührten, wurden völlig geheilt.


[25]: In neutestamentlicher Zeit teilte man die Nacht in vier Nachtwachen, deren Länge vom Jahreslauf abhing: zwei von Sonnenuntergang bis Mitternacht und zwei von Mitternacht bis Sonnenaufgang.
[34]: Gennesaret. Ort und Landschaft am Westufer des Sees.










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