Die Losungen


   Wednesday, 04. March 2026  

Psalm 37, 4

Erfreu dich an Jahwe! Er gibt dir, was dein Herz begehrt

Matthäus 7, 11

11  So schlecht wie ihr seid, wisst ihr doch, was gute Gaben für eure Kinder sind, und gebt sie ihnen auch. Wie viel mehr wird der Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn darum bitten




Psalm 37

Beneide den Gottlosen nicht!

 1  Von David.

Reg dich nicht über die Bösen auf, / beneide die Verbrecher nicht!
 2  Sie verdorren schnell wie das Gras, / welken wie das grüne Kraut  3  Vertrau auf Jahwe und tue das Gute, / wohne im Land, sei ehrlich und treu!  4  Erfreu dich an Jahwe! Er gibt dir, was dein Herz begehrt  5  Lass Jahwe dich führen! / Vertraue ihm, dann handelt er  6  Er wird dein Recht aufgehen lassen wie das Licht, / deine Gerechtigkeit wie die Sonne am Mittag  7  Sei still vor Jahwe und warte auf ihn! / Reg dich nicht auf über den, dem alles gelingt, / über den, der böse Pläne ausführt  8  Steh ab vom Zorn und lass den Grimm! / Reg dich nicht auf! Das führt nur zum Bösen  9  Denn die, die Böses tun, werden vernichtet, / und die auf Jahwe vertrauen, bekommen das Land  10  Noch kurze Zeit, dann ist der Gottlose fort, / und du findest keine Spur mehr von ihm  11  Den Demütigen gehört dann das Land / und es geht ihnen in jeder Hinsicht wohl  12  Der Gottlose plant, dem Gerechten zu schaden, / zähneknirschend, voller Hass  13  Der Herr aber lacht über ihn, / denn er weiß: Der Tag der Abrechnung kommt  14  Die Bösen haben das Schwert gezogen, / schon ist ihr Bogen gespannt, / um Wehrlose und Arme zu fällen / und aufrechte Menschen zu schlachten  15  Doch das Schwert dringt ihnen ins eigene Herz, / und ihre Bogen werden zerbrochen  16  Besser arm und gerecht / als Überfluss und Gottlosigkeit  17  Denn Jahwe zerbricht die Arme der Bösen, / er stützt nur die, die gerecht vor ihm sind  18  Jahwe kennt das Leben der Seinen, / ihr Erbe hat ewig Bestand  19  In böser Zeit enttäuscht er sie nicht, / in Hungertagen werden sie satt  20  Die Gottlosen gehen zugrunde, / auch die Feinde Jahwes. / Sie vergehen wie Wiesenblumen / und verwehen als Rauch  21  Der Böse borgt und zahlt nicht zurück, / doch wer mit Gott lebt, kann freigebig schenken  22  Denn wer von Gott gesegnet ist, besitzt das Land; / und wer von ihm verflucht wird, kommt um  23  Es ist Jahwe, der die Schritte eines Mannes sicher macht / und sich an dessen Weg erfreut  24  Auch wenn er stolpert, stürzt er nicht hin, / denn Jahwe hält ihn fest an der Hand  25  Ich war jung und bin nun alt geworden: / Nie sah ich die Gerechten verlassen, / nie ihre Kinder auf der Suche nach Brot  26  Immer können sie freigebig leihen / und ihre Kinder werden zum Segen  27  Meide das Böse und tue das Gute! / Dann wohnst du für immer im Land  28  Denn Jahwe liebt das Recht, / die zu ihm stehen, die verlässt er nicht, / er beschützt sie allezeit. / Doch die Kinder der Sünder kommen um  29  Die Gerechten besitzen das Land / und wohnen für immer darin  30  Wer Gottes Willen tut, spricht auch Worte der Weisheit; / was er sagt, entspricht dem Recht  31  Die Weisung seines Gottes trägt er in sich, / und deshalb stolpert er auch nicht  32  Der Gottlose lauert ihm auf / und versucht ihn zu töten  33  Doch Jahwe überlässt ihn nicht seiner Hand, / lässt nicht zu, dass er verurteilt wird  34  Hoffe auf Jahwe / und bleib auf seinem Weg! / Dann wird er dich ehren / und schenkt dir das Land. / Und du wirst sehen, wie er die Bösen beseitigt  35  Ich sah einen Gottlosen, bereit zur Gewalt, / der entfaltete sich wie ein mächtiger Baum  36  Dann ging ich vorbei, da war nichts mehr da. / Ich suchte ihn, doch ich fand keine Spur  37  Achte auf den, der aufrichtig ist, / sieh dir den Ehrlichen an, / denn seine Zukunft wird im Frieden sein  38  Doch die, die Gott verachten, werden alle ausgelöscht. / Die Zukunft der Gottlosen ist schon vorbei  39  Die Rettung der Gerechten kommt von Jahwe. / Er ist ihre Zuflucht in Zeiten der Not  40  Jahwe steht ihnen bei und wird sie befreien. / Vor den Bösen bringt er sie in Sicherheit. / Er hilft ihnen, denn bei ihm suchten sie Schutz.

Psalm 37: Alphabetischer Psalm. Siehe Anmerkung zu Psalm 9.


Matthäus 7

 1  "Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!  2  Denn so, wie ihr über andere urteilt, wird man auch euch beurteilen, und das Maß, mit dem ihr bei anderen messt, wird auch an euch angelegt werden  3  Weshalb siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, bemerkst aber den Balken in deinem eigenen Auge nicht?  4  Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: 'Halt still, ich will dir den Splitter aus dem Auge ziehen!' – und dabei ist der Balken doch in deinem Auge?  5  Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge! Dann wirst du klar sehen und den Splitter aus dem Auge deines Bruders ziehen können  6  Gebt das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen nicht vor die Schweine. Die trampeln doch nur auf ihnen herum und versuchen dann, euch selbst in Stücke zu reißen  7  Bittet, und euch wird gegeben; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und euch wird geöffnet!  8  Denn wer bittet, empfängt; wer sucht, findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet  9  Würde jemand unter euch denn seinem Kind einen Stein geben, wenn es ihn um ein Stück Brot bittet?  10  Würde er ihm denn eine Schlange geben, wenn es ihn um einen Fisch bittet?  11  So schlecht wie ihr seid, wisst ihr doch, was gute Gaben für eure Kinder sind, und gebt sie ihnen auch. Wie viel mehr wird der Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn darum bitten  12  Alles, was ihr von anderen erwartet, das tut auch für sie! Das ist es, was das Gesetz und die Propheten fordern  13  Geht durch das enge Tor! Denn das weite Tor und der breite Weg führen ins Verderben, und viele sind dorthin unterwegs  14  Wie eng ist das Tor und wie schmal der Weg, der ins Leben führt, und nur wenige sind es, die ihn finden!  15  Hütet euch vor den falschen Propheten! Sie sehen aus wie sanfte Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe  16  An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Von Dornen erntet man keine Weintrauben, und von Disteln kann man keine Feigen lesen  17  So trägt jeder gute Baum gute Früchte und ein schlechter Baum schlechte  18  Ein guter Baum wird keine schlechten Früchte tragen und ein schlechter Baum keine guten  19  Jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen  20  Deshalb sage ich: An ihren Früchten werden sie erkannt  21  Nicht jeder, der dauernd 'Herr' zu mir sagt, wird in das Reich kommen, in dem der Himmel regiert, sondern nur der, der den Willen meines Vaters im Himmel tut  22  An jenem Tag des Gerichts werden viele zu mir sagen: 'Herr, haben wir nicht mit deinem Namen geweissagt? Herr, haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen Wunder getan?'  23  Doch dann werde ich ihnen unmissverständlich erklären: 'Ich habe euch nie gekannt! Macht euch fort! Ihr habt nie auf mich gehört.' [23] "  24  "Darum gleicht jeder, der auf meine Worte hört und tut, was ich sage, einem klugen Mann, der sein Haus auf felsigen Grund baut

[23]: Psalm 6,9










Search
⌂