Die Losungen


   Sunday, 11. January 2026  

Psalm 50, 1

Ein Psalmlied von Asaf [1] .

Gott aller Götter, Jahwe! [1] / Er redet und ruft über die Welt. / Von dort, wo die Sonne aufgeht, / bis dahin, wo sie versinkt;

Markus 16, 15

15  Dann sagte er zu ihnen: "Geht hinaus in die ganze Welt und macht die Freudenbotschaft Gottes allen Menschen bekannt




Psalm 50

Echte Gottesverehrung

 1  Ein Psalmlied von Asaf [1] .

Gott aller Götter, Jahwe! [1] / Er redet und ruft über die Welt. / Von dort, wo die Sonne aufgeht, / bis dahin, wo sie versinkt;
 2  von Zion her, der vollkommenen Schönheit, / zeigt Gott sich in strahlendem Glanz  3  Unser Gott kommt und er schweigt nicht. / Feuer frisst vor ihm her, / und um ihn tobt ein gewaltiger Sturm  4  Himmel und Erde ruft er zum Gericht seines Volkes herbei:  5  "Holt meine Getreuen zusammen, / die über dem Opfer den Bund mit mir schlossen!"  6  Die Himmel verkünden seine Gerechtigkeit. / Und der Richter ist Gott selbst. //  7  "Höre, mein Volk, und lass mich reden! / Israel, ich muss dich verwarnen! / Ich bin Gott, dein Gott!  8  Nicht wegen deiner Opfer tadle ich dich, / deine Brandopfer sind immer vor mir  9  Doch ich nehme deine Opfer nicht an. / Ich brauche keinen Stier aus deinem Stall / und keinen Bock aus deinem Pferch!  10  Denn mein ist alles Wild im Wald, / die Tiere auf den tausend Bergen  11  Ich kenne alle Vögel dort. / Was sich regt auf dem Feld, ist mir bekannt  12  Hätte ich Hunger, müsste ich es dir nicht sagen, / denn mein ist die Welt und was sie erfüllt  13  Soll ich denn das Fleisch von Stieren essen? / Trink ich denn Blut von den Böcken?  14  Opfere Gott Dank / und löse ihm deine Versprechen ein!  15  Und wenn du in Not bist, rufe mich an! / Dann will ich dich retten – und du wirst mich ehren!"  16  Zum Gottlosen aber spricht Gott: / "Was redest du von meinen Geboten, / nimmst meinen Bund in deinen Mund?  17  Du lässt dir ja nichts von mir sagen, / schlägst jede Mahnung in den Wind  18  Mit Dieben freundest du dich an, / bist bei Ehebrechern zu Haus  19  Du lässt deinen Mund zum Bösen los / und deine Zunge knüpft Lügengewebe  20  Du ziehst über deinen Bruder her, / selbst den Sohn deiner Mutter machst du schlecht  21  Das hast du getan, und ich schwieg. / Hast du gemeint, ich sei so wie du? / Ich werde dich strafen! / Ich halte es dir vor!  22  Hört zu, die ihr Gott vergessen habt, / sonst zerreiße ich euch und keiner hilft euch mehr  23  Dank ist die Opfergabe, die mich ehrt. / Das ist der Weg, auf dem du Gottes Heil erkennst."



[1]: Asaf war einer der Leiter der Levitenchöre im Heiligtum zur Zeit Davids (1. Chronik 15,17-19; 16,4-5).
Hebräisch: El, Elohim, Jahwe. Siehe Josua 22,22.

Markus 16

Die Auferstehung

 1  Am nächsten Abend, als der Sabbat vorüber war, kauften Maria aus Magdala, Salome und Maria, die Mutter von Jakobus, wohlriechende Öle, um zum Grab zu gehen und den Leichnam von Jesus zu salben  2  Sehr früh am Sonntagmorgen machten sie sich auf den Weg zum Grab. Die Sonne war gerade aufgegangen, als sie dort ankamen  3  Unterwegs hatten sie sich noch gefragt: "Wer wird uns den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen?"  4  Doch als sie jetzt hinblickten, sahen sie, dass der riesige Stein zur Seite gewälzt war  5  Sie gingen in die Grabkammer hinein und erschraken sehr, als sie auf der rechten Seite einen jungen Mann in weißem Gewand sitzen sahen  6  Der sprach sie gleich an und sagte: "Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Seht, das ist die Stelle, wo sie ihn hingelegt hatten  7  Und nun geht zu seinen Jüngern und sagt ihnen und dem Petrus: 'Er geht euch nach Galiläa voraus. Dort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch angekündigt hat.'"  8  Zitternd vor Furcht und Entsetzen stürzten die Frauen aus der Gruft und liefen davon. Sie hatten solche Angst, dass sie mit niemand darüber redeten. [8]  9  Nach seiner Auferstehung am frühen Sonntagmorgen erschien Jesus zuerst der Maria aus Magdala, aus der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte  10  Sie ging zu den Jüngern, die um ihn trauerten und weinten, und berichtete ihnen,  11  dass Jesus lebe und sie ihn gesehen habe. Doch sie glaubten ihr nicht  12  Danach zeigte sich Jesus in anderer Gestalt zwei von ihnen, die zu einem Ort auf dem Land unterwegs waren  13  Sie kehrten gleich zurück und berichteten es den anderen. Doch auch ihnen glaubten sie nicht  14  Schließlich zeigte sich Jesus den elf Jüngern selbst, als sie beim Essen waren. Er rügte ihren Unglauben und Starrsinn, weil sie denen nicht hatten glauben wollen, die ihn als Auferstandenen gesehen hatten  15  Dann sagte er zu ihnen: "Geht hinaus in die ganze Welt und macht die Freudenbotschaft Gottes allen Menschen bekannt  16  Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet werden. Wer aber ungläubig bleibt, wird von Gott verurteilt werden  17  Folgende Zeichen werden die begleiten, die glauben: Sie werden in meinem Namen Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden,  18  wenn sie Schlangen anfassen oder etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden, Kranken, denen sie die Hände auflegen, wird es gut gehen."  19  Nachdem der Herr mit ihnen gesprochen hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich an die rechte Seite Gottes  20  Sie aber gingen überall hin und predigten die gute Botschaft. Der Herr wirkte durch sie und bestätigte ihr Wort durch wunderbare Zeichen.

[8]: Hier bricht das Markus-Evangelium nach den ältesten und besten Textzeugen ab. Die Verse 9-20 sind jedoch schon sehr früh entstanden und wurden schon in der 1. Hälfte des 2. Jahrhunderts von den Christen einmütig als kanonisch anerkannt. Das spricht stark für eine apostolische Herkunft. In einigen Handschriften findet sich jedoch auch ein kürzerer Schluss des Evangeliums. Er lautet: "Schließlich berichteten sie Petrus und den anderen Jüngern alles, was ihnen aufgetragen war. Später beauftragte Jesus seine Jünger selbst, überall in der Welt die heilige und unvergängliche Botschaft von der Erlösung weiterzusagen."










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