Die Losungen


   Wednesday, 16. September 2026  

Psalm 33, 22

22  Deine Gnade, Jahwe, möge über uns sein, / so wie es unsere Hoffnung war.

Johannes 10, 9

Ich bin das Tor. Wenn jemand durch mich hineinkommt, wird er gerettet. Er wird ein- und ausgehen und gute Weide finden




Psalm 33

Der mächtige und gütige Gott

 1  Jubelt über Jahwe, ihr Gerechten! / Zum Redlichen gehört der Lobgesang  2  Preist Jahwe mit der Leier, / musiziert ihm auf zehnsaitigen Harfen!  3  Singt ihm ein neues Lied, / spielt ihm schön mit Jubelklang [3] !  4  Auf Jahwes Wort ist Verlass / und in all seinem Tun ist er treu  5  Er liebt Gerechtigkeit und Recht. / Die Erde ist voll von der Güte Jahwes  6  Durch Jahwes Wort entstand der Himmel, / das Heer der Sterne durch einen Hauch aus seinem Mund  7  Das Wasser der Meere dämmte er ein, / in riesigen Becken bewahrt er es auf  8  Alle Welt fürchte Jahwe; / vor ihm sollen beben die Bewohner der Erde!  9  Denn er sprach und es geschah; / er gebot und es stand da  10  Jahwe zerbricht die Beschlüsse der Völker, / vereitelt ihre stolzen Ideen  11  Doch sein Beschluss hat für immer Bestand, / seine Gedanken vollendet er in jeder kommenden Zeit  12  Wie glücklich das Volk, das Jahwe zum Gott hat, / das Volk, das er sich als seines erwählte!  13  Jahwe schaut vom Himmel herab / und sieht jeden Menschen  14  Von seinem Thronsitz schaut er nieder / auf alle Bewohner der Welt  15  Er hat ihnen allen ein Herz geformt, / er achtet auf alles, was sie auch tun  16  Ein König siegt nicht durch ein starkes Heer; / ein Held kommt nicht frei durch große Kraft  17  Das Pferd bringt dir noch keinen Sieg, / seine große Stärke hilft dir nicht  18  Denk daran: Jahwe sieht auf die, die ihn fürchten, / die darauf warten, dass er seine Güte zeigt  19  Er bewahrt sie vor dem Tod, / erhält ihr Leben in der Hungerzeit  20  Auf Jahwe warten wir, / er ist uns Hilfe und Schild  21  Ja, an ihm freuen wir uns, / denn auf den heiligen Gott ist Verlass  22  Deine Gnade, Jahwe, möge über uns sein, / so wie es unsere Hoffnung war.


[3]: Jubelklang. Das hebräische Wort zeigt, dass der Jubel von Hörnern begleitet ist oder aus dem Blasen der Hörner besteht

Johannes 10

Der gute Hirt

 1  "Ich versichere euch mit allem Nachdruck: Wer nicht durch das Tor in den Pferch für die Schafe hineingeht, sondern anderswo über die Mauer klettert, ist ein Dieb und ein Räuber  2  Der Hirt geht durch das Tor zu den Schafen hinein  3  Ihm öffnet der Wächter am Eingang, und auf seine Stimme hören auch die Schafe. Er ruft seine Schafe mit Namen einzeln aus der Herde heraus und führt sie ins Freie  4  Wenn er sie dann draußen hat, geht er vor ihnen her. Und sie folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen  5  Einem Fremden würden sie nicht folgen, sondern weglaufen, weil sie seine Stimme nicht kennen."  6  Die Zuhörer verstanden nicht, was Jesus mit diesem Bild meinte  7  Jesus begann noch einmal: "Ja, ich versichere euch: Ich bin das Tor zu den Schafen  8  Alle, die vor mir gekommen sind, sind Diebe und Räuber. Aber die Schafe haben nicht auf sie gehört  9  Ich bin das Tor. Wenn jemand durch mich hineinkommt, wird er gerettet. Er wird ein- und ausgehen und gute Weide finden  10  Ein Dieb kommt nur, um Schafe zu stehlen und zu schlachten und Verderben zu bringen. Ich bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen und alles reichlich dazu  11  Ich bin der gute Hirt. Ein guter Hirt setzt sein Leben für die Schafe ein  12  Ein bezahlter Hirt, dem die Schafe nicht selbst gehören, läuft davon, wenn er den Wolf kommen sieht. Dann fällt der Wolf über die Schafe her und jagt die Herde auseinander  13  Einem bezahlten Hirten geht es nur um die Bezahlung. Die Schafe sind ihm gleichgültig  14  Ich bin der gute Hirt; ich kenne meine Schafe, und meine Schafe kennen mich  15  - so wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne. Und ich setze mein Leben für die Schafe ein  16  Ich habe auch noch andere Schafe, die nicht aus diesem Pferch sind. Auch sie muss ich herführen. Sie werden auf meine Stimme hören, und alle werden eine einzige Herde unter einem Hirten sein  17  Und weil ich mein Leben hergebe, liebt mich mein Vater. Ich gebe es her, um es wieder an mich zu nehmen  18  Niemand nimmt es mir, sondern ich gebe es freiwillig her. Ich habe die Macht, es zu geben, und die Macht, es wieder an mich zu nehmen. So lautet der Auftrag, den ich von meinem Vater erhalten habe."  19  Wegen dieser Worte entstand wieder ein Zwiespalt unter den Juden  20  Viele von ihnen sagten: "Er ist von einem bösen Geist besessen! Er ist verrückt! Warum hört ihr ihm überhaupt zu?"  21  Aber andere meinten: "Nein, so redet kein Besessener. Kann etwa ein Dämon Blinden das Augenlicht geben?"  22  Damals war gerade Winter, und in Jerusalem fand das Fest der Tempelweihe [22] statt

[22]: Tempelweihe. Das Fest wurde zur Erinnerung an die Wiedereinweihung des Tempels 164 v.Chr. durch die Makkabäer gefeiert. Seine Entweihung durch den heidnischen Herrscher Antiochus Epiphanes IV. führte 167 v.Chr. zum Makkabäeraufstand.










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