Die Losungen


   Wednesday, 30. September 2026  

2. Chronik 15, 2

2  sodass er Asa entgegenging und zu ihm sagte: "Hört mir zu, Asa und ihr alle von Juda und Benjamin! Jahwe ist bei euch, solange ihr bei ihm seid. Wenn ihr ihn sucht, wird er sich von euch finden lassen. Wenn ihr ihn aber verlasst, wird auch er euch verlassen

Johannes 4, 25-26

25  „Ich weiß, dass der Messias kommt, der auch Christus genannt wird“, sagte die Frau darauf. „Und wenn er kommt, wird er uns all diese Dinge erklären.“ 26  Da sagte Jesus zu ihr: "Du sprichst mit ihm. Ich bin’s."




2. Chronik 15

König Asas Reformen

 1  Da kam der Geist Gottes über Asarja Ben-Oded,  2  sodass er Asa entgegenging und zu ihm sagte: "Hört mir zu, Asa und ihr alle von Juda und Benjamin! Jahwe ist bei euch, solange ihr bei ihm seid. Wenn ihr ihn sucht, wird er sich von euch finden lassen. Wenn ihr ihn aber verlasst, wird auch er euch verlassen  3  Lange Zeit war Israel ohne den wahren Gott. Da hatten sie auch keine Priester, die sie lehrten, und kannten das Gesetz nicht  4  Doch jedes Mal, wenn die Israeliten bedrängt wurden, kehrten sie zu Jahwe, dem Gott Israels, um. Sie suchten ihn, und er ließ sich von ihnen finden  5  Damals konnte niemand ungefährdet reisen, denn es gab viele Unruhen in den Ländern  6  Die Völker bedrängten sich gegenseitig, und die Städte lagen im Streit, denn Gott hatte sie durch verschiedene Bedrängnisse verunsichert  7  Darum fasst Mut und legt die Hände nicht in den Schoß, denn euer Tun wird seinen Lohn finden!"  8  Als Asa die prophetischen Worte vom Sohn Odeds [8] hörte, fasste er Mut. Er ließ die scheußlichen Götzenbilder aus dem ganzen Land entfernen, aus Juda, aus Benjamin und den Städten, die er auf dem Bergland von Efraïm erobert hatte. Auch den Altar Jahwes vor der Vorhalle des Tempels ließ er erneuern  9  Dann ließ er ganz Juda und Benjamin zusammenrufen sowie die Leute von Efraïm, Manasse und Simeon, die sich bei ihnen aufhielten. Es waren nämlich viele zu ihm übergelaufen, als sie sahen, dass Jahwe, sein Gott, auf seiner Seite war  10  Im Juni [10] des 15. Regierungsjahrs von Asa versammelten sich alle in Jerusalem  11  und opferten Jahwe von der Beute, die sie heimgebracht hatten, 700 Rinder und 7000 Schafe  12  Sie legten sich die Verpflichtung auf, Jahwe, dem Gott ihrer Vorfahren, mit ganzem Herzen und ganzer Person zu folgen  13  Und wer Jahwe, den Gott Israels, nicht verehren würde, sollte mit dem Tod bestraft werden, egal ob Mann oder Frau, Klein oder Groß  14  Das gelobten sie Jahwe laut unter Jubelrufen und dem Schall von Trompeten und Hörnern  15  Ganz Juda freute sich über den Schwur, denn sie hatten aus ganzer Überzeugung eingestimmt. Mit ganzem Willen hatten sie Jahwe gesucht, und er hatte sich ihnen zugewandt. Und er gab ihnen ringsherum Frieden  16  König Asa entzog sogar der Königsmutter Maacha ihren Rang [16] , weil sie der Aschera ein Schandbild aufgestellt hatte. Asa ließ das Scheusal umhauen, in Stücke schlagen und im Kidrontal verbrennen  17  Die Opferhöhen in Israel blieben allerdings bestehen, doch Asas Herz war sein Leben lang ungeteilt auf Gott ausgerichtet  18  Er brachte die Weihgaben seines Vaters in das Haus Gottes und dazu seine eigenen Gaben: Silber, Gold und wertvolle Gegenstände  19  Bis zum 35. Regierungsjahr [19] Asas gab es keinen Krieg.



[8]: Sohn Odeds. Wörtlich: von dem Propheten Oded, siehe aber V. 1.
[10]: Juni. Wörtlich: 3. Monat. Es war im Jahr 895 v.Chr.
[16]: entzog ... Rang. Siehe 2. Chronik 11,20-22.
[19]: 35. Regierungsjahr. Es muss wohl heißen: 15. Regierungsjahr, siehe Fußnote zu Kapitel 16,1.

Johannes 4

Reise durch Samarien: die Frau am Brunnen

 1  Jesus erfuhr, dass die Pharisäer auf ihn aufmerksam wurden, weil er mehr Menschen zu Jüngern machte und taufte als Johannes. -  2  Er taufte allerdings nicht selbst; das taten seine Jünger. -  3  Da verließ er Judäa und ging wieder nach Galiläa  4  Dabei fühlte er sich gedrängt, den Weg durch Samarien [4] zu nehmen  5  So kam er zu einem samaritanischen Ort namens Sychar [5] . Er lag in der Nähe des Grundstücks, das Jakob einst seinem Sohn Josef vererbt hatte  6  Dort ist auch der Jakobsbrunnen. Ermüdet von der langen Wanderung setzte Jesus sich an den Brunnen. Es war um die Mittagszeit  7  Da kam eine samaritanische Frau, um Wasser zu holen. Jesus bat sie: "Gib mir etwas zu trinken!"  8  Seine Jünger waren nämlich in den Ort gegangen, um etwas zu essen zu kaufen  9  Überrascht fragte die Frau: "Wie kannst du mich um etwas zu trinken bitten? Du bist doch ein Jude und ich eine Samaritanerin." - Die Juden vermeiden nämlich jeden Umgang mit Samaritanern  10  Jesus antwortete: "Wenn du wüsstest, welche Gabe Gott für dich bereithält und wer es ist, der zu dir sagt: 'Gib mir zu trinken', dann hättest du ihn gebeten und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben."  11  "Herr", sagte die Frau, "du hast doch nichts, womit du Wasser schöpfen kannst; und der Brunnen ist tief. Woher willst du denn dieses lebendige Wasser haben?  12  Bist du etwa größer als unser Stammvater Jakob, der uns diesen Brunnen hinterließ? Kannst du uns besseres Wasser geben als das, was er mit seinen Söhnen und seinen Herden trank?"  13  Jesus erwiderte: "Jeder, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder durstig werden  14  Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst bekommen. Das Wasser, das ich ihm gebe, wird in ihm eine Quelle werden, aus der Wasser für das ewige Leben heraussprudelt."  15  "Herr, gib mir dieses Wasser", bat die Frau. "Dann werde ich keinen Durst mehr haben und muss nicht mehr zum Wasserholen herkommen."  16  "Geh und hole deinen Mann hierher!", sagte Jesus  17  "Ich habe keinen Mann", entgegnete die Frau. "Das ist richtig", erwiderte Jesus. "Du hast keinen Mann  18  Fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Da hast du etwas Wahres gesagt."  19  "Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist", sagte die Frau darauf  20  "Unsere Vorfahren haben Gott auf diesem Berg hier angebetet. Ihr Juden aber sagt, dass nur in Jerusalem der Ort ist, wo man Gott anbeten darf."  21  "Glaube mir, Frau", gab Jesus zur Antwort, "es kommt die Zeit, wo ihr den Vater weder auf diesem Berg [21] noch in Jerusalem anbeten werdet  22  Ihr Samaritaner betet zu Gott, ohne ihn zu kennen. Wir jedoch wissen, wen wir anbeten, denn die Rettung für die Menschen kommt von den Juden  23  Doch es wird die Zeit kommen - sie hat sogar schon angefangen -, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und mit wahrhaftigem Herzen anbeten. [23] Von solchen Menschen will der Vater angebetet werden  24  Gott ist Geist, und die, die ihn anbeten wollen, müssen dabei von seinem Geist bestimmt und von Wahrheit erfüllt sein."  25  „Ich weiß, dass der Messias kommt, der auch Christus genannt wird“, sagte die Frau darauf. „Und wenn er kommt, wird er uns all diese Dinge erklären.“  26  Da sagte Jesus zu ihr: "Du sprichst mit ihm. Ich bin’s."  27  In diesem Augenblick kamen seine Jünger zurück. Sie wunderten sich, dass er mit einer Frau sprach. Doch keiner wagte ihn zu fragen, was er von ihr wolle oder worüber er mit ihr rede  28  Die Frau nun ließ ihren Wasserkrug neben dem Brunnen stehen, ging in den Ort und verkündete den Leuten:  29  "Da ist einer, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe. Kommt mit und seht ihn euch an! Vielleicht ist er der Messias."  30  Da strömten die Leute aus dem Ort hinaus, um Jesus zu sehen  31  Inzwischen drängten die Jünger Jesus: "Rabbi, iss doch etwas!"  32  Aber Jesus sagte: "Ich lebe von einer Nahrung, die ihr nicht kennt."  33  "Wer hat ihm denn etwas zu essen gebracht?", fragten sich die Jünger  34  Da erklärte Jesus: "Meine Nahrung ist, dass ich den Willen Gottes tue, der mich gesandt hat, und das Werk vollende, das er mir aufgetragen hat  35  Sagt ihr nicht: 'Es braucht vier Monate bis zur Ernte?' Nun, ich sage euch: Blickt euch doch um und seht euch die Felder an. Sie sind reif für die Ernte  36  Wer sie einbringt, erhält seinen Lohn; er sammelt ja Frucht für das ewige Leben. So freuen sich Sämann und Schnitter gemeinsam  37  Das Sprichwort trifft hier genau zu: Einer sät und ein anderer erntet  38  Ich habe euch zum Ernten auf ein Feld geschickt, auf dem ihr nicht gearbeitet habt. Andere haben sich vor euch dort abgemüht, und ihr erntet die Frucht ihrer Mühe."  39  Viele Samaritaner aus dem Ort glaubten an Jesus, weil die Frau ihnen bestätigt hatte: "Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe."  40  Als sie dann zu Jesus hinauskamen, baten sie ihn, länger bei ihnen zu bleiben. Er blieb zwei Tage dort,  41  und auf sein Wort hin glaubten noch viel mehr Menschen an ihn  42  "Nun glauben wir, weil wir ihn selbst gehört haben und nicht nur aufgrund deiner Worte", sagten sie zu der Frau. "Jetzt wissen wir, dass er wirklich der Retter der Welt ist."  43  Nach diesen zwei Tagen setzte Jesus seine Reise nach Galiläa fort  44  Jesus hatte selbst einmal erklärt, dass ein Prophet in seiner Heimat nicht geachtet wird  45  Doch als er jetzt dort ankam, nahmen ihn die Galiläer freundlich auf. Denn sie waren zum Passafest in Jerusalem gewesen und hatten gesehen, was er dort getan hatte  46  Er kam nun wieder nach Kana, dem Ort in Galiläa, wo er das Wasser zu Wein gemacht hatte. Zu dieser Zeit lebte ein Beamter des Königs in Kafarnaum, dessen Sohn schwer erkrankt war

[4]: Samarien. Von Samaritanern bewohnte Gegend zwischen Galiläa im Norden und Judäa im Süden. Die Samaritaner waren ein Mischvolk aus Israeliten und Heiden (siehe 2. Könige 17,24-40) und wurden von Juden verachtet.
[5]: Sychar. Stadt am Osthang des Berges Ebal.
[21]: Berg. Gemeint ist der 881 m hohe und direkt gegenüberliegende Berg Garizim, auf dem das Hauptheiligtum der Samaritaner bis 128 v.Chr. gestanden hatte.
[23]: Im Gegensatz zu Juden und Samaritern, die hauptsächlich von Äußerlichkeiten bestimmt waren.










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