Die Losungen


   Saturday, 05. September 2026  

Psalm 25, 3

Wer auf dich hofft, wird niemals enttäuscht, / doch wer dich treulos verlässt, wird beschämt

Lukas 8, 13

13  Die Menschen, die dem felsigen Boden entsprechen, hören das Wort und nehmen es freudig auf. Aber sie haben keine Wurzeln. Eine Zeit lang glauben sie, doch wenn eine Zeit der Prüfung kommt, wenden sie sich wieder ab




Psalm 25

Bitte um Vergebung und Führung*

 1  Von David.

Zu dir erhebe ich meine Seele, Jahwe
 2  Mein Gott, ich vertraue auf dich: / Lass mich nicht im Stich! / Gönn meinen Feinden nicht diesen Triumph!  3  Wer auf dich hofft, wird niemals enttäuscht, / doch wer dich treulos verlässt, wird beschämt  4  Zeig mir, Jahwe, deine Wege, / lehre mich tun, was du willst  5  Leite mich durch deine Wahrheit und lehre mich, / denn du bist der Gott, der mir hilft. / Täglich hoffe ich auf dich  6  Denk an dein Erbarmen, Jahwe, / und an die Beweise deiner Gunst, / denn sie waren immer schon da  7  Denk nicht an meine Jugendsünden / und an meine Vergehen! / Denk nur in deiner Liebe an mich; / tu es, weil du gütig bist, Jahwe  8  Jahwe ist gut und gerecht, / darum belehrt er die Sünder  9  Demütigen zeigt er, was richtig ist, / und lehrt sie, seinen Weg zu erkennen  10  Alle Wege Jahwes sind gütig und verlässlich / für die, die Gottes Bund und Verpflichtung folgen  11  Um deines Ansehens willen, Jahwe, / vergib mir meine so große Schuld!  12  Was ist mit dem, der Jahwe fürchtet? / Ihm zeigt er den Weg, den er wählen soll  13  Er lebt in Frieden und Glück / und seinen Kindern gehört das Land  14  Den Gottesfürchtigen vertraut Jahwe. / Er weiht sie ein in seinen Bund  15  Meine Augen haben Jahwe immer im Blick, / denn er zieht meine Füße aus dem Netz  16  Wende dich gnädig mir zu! / Denn ich bin einsam und elend  17  Befreie mein Herz von der Angst / und nimm den Druck von mir weg!  18  Sieh mein Elend an und meine Not! / Und alle meine Sünden - vergib sie mir!  19  Schau, meine Feinde sind viele geworden! / Sie verfolgen mich mit abgrundtiefem Hass  20  Erhalte mein Leben und rette mich! / Lass mich nicht zugrunde gehen, / denn ich suche Unterschlupf bei dir!  21  Mögen Unschuld und Ehrlichkeit mich schützen, / denn ich rechne mit dir!  22  O Gott, erlöse Israel aus all seiner Not!

[1]: Alphabetischer Psalm. Siehe Anmerkung zu Psalm 9.

Lukas 8

Das Gleichnis von der Saat

 1  In der folgenden Zeit zog Jesus durch viele Städte und Dörfer und verkündigte überall die Freudenbotschaft vom Reich Gottes. Begleitet wurde er von den zwölf Jüngern  2  und von einigen Frauen, die er von bösen Geistern befreit und von Krankheiten geheilt hatte. Es waren Maria aus Magdala [2] , aus der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte,  3  Johanna, die Frau Chuzas, eines hohen Beamten von Herodes Antipas, und Susanna und viele andere. All diese Frauen dienten Jesus und seinen Jüngern mit ihrem Besitz  4  Einmal hatte sich eine große Menschenmenge um ihn versammelt. Aus allen Orten waren sie herbeigeströmt. Da erzählte er ihnen folgendes Gleichnis:  5  "Ein Bauer ging auf seinen Acker, um zu säen. Beim Ausstreuen fiel ein Teil der Körner auf den Weg. Dort wurden sie zertreten und von den Vögeln aufgefressen  6  Andere Körner fielen auf felsigen Boden. Sie gingen auf, vertrockneten aber bald, weil sie nicht genug Feuchtigkeit bekamen  7  Wieder ein anderer Teil fiel mitten unter Disteln, die dann mit der Saat in die Höhe wuchsen und sie erstickten  8  Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden. Die Saat ging auf und brachte hundertfache Frucht." Jesus schloss: "Wer Ohren hat und hören kann, der höre zu!"  9  Die Jünger fragten Jesus später, was er mit diesem Gleichnis sagen wollte  10  Er sagte: "Euch hat Gott das Geheimnis seines Reiches anvertraut, aber den Außenstehenden wird alles nur in Gleichnissen gesagt, denn 'sie sollen hinsehen und doch nichts erkennen, zuhören und trotzdem nichts verstehen' [10]  11  Das Gleichnis bedeutet Folgendes: Das Saatgut ist Gottes Wort  12  Das, was auf den Weg gefallen ist, meint Menschen, die Gottes Botschaft hören. Aber dann kommt der Teufel und nimmt ihnen das gesäte Wort wieder aus dem Herzen weg, sodass sie nicht glauben und deshalb auch nicht gerettet werden  13  Die Menschen, die dem felsigen Boden entsprechen, hören das Wort und nehmen es freudig auf. Aber sie haben keine Wurzeln. Eine Zeit lang glauben sie, doch wenn eine Zeit der Prüfung kommt, wenden sie sich wieder ab  14  Andere Menschen entsprechen der Saat, die unter die Disteln fällt. Sie haben die Botschaft gehört, sie aber im Lauf der Zeit von den Sorgen, vom Reichtum und den Genüssen des Lebens ersticken lassen, sodass keine Frucht reifen kann  15  Die Menschen schließlich, die dem guten Boden gleichen, hören die Botschaft und nehmen sie mit aufrichtigem Herzen bereitwillig auf. Sie halten daran fest, lassen sich nicht entmutigen und bringen durch ihre Ausdauer Frucht  16  Niemand zündet eine Lampe an und bedeckt sie dann mit einem Gefäß oder stellt sie unters Bett. Im Gegenteil: Man stellt sie auf den Lampenständer, damit die Hereinkommenden Licht haben

[2]: Magdala. Ort am Westufer des Sees Gennesaret.
[10]: Jesaja 6,9










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