Die Losungen


   Saturday, 20. June 2026  

Psalm 71, 23

23  Mit jubelnden Lippen musiziere ich dir; / ja ich, denn du hast mich erlöst

Lukas 1, 63-64

63  Der ließ sich ein Schreibtäfelchen geben und schrieb zum Erstaunen aller darauf: "Sein Name ist Johannes." 64  Im gleichen Augenblick konnte er wieder sprechen und fing an, Gott zu loben




Psalm 71

Verlass mich auch im Alter nicht

 1  Bei dir, Jahwe, bin ich geborgen, / da werde ich niemals enttäuscht!  2  In deiner Gerechtigkeit rette mich und reiß mich heraus! / Leih mir dein Ohr und hilf mir!  3  Sei mir ein schützender Fels, die rettende Burg, zu der ich immer kommen kann. / Du hast doch befohlen, mich zu befreien! / Du bist mein Fels und meine Burg  4  Rette mich aus der Gewalt der Gottlosen, mein Gott, / aus der Faust brutaler Verbrecher!  5  Denn du bist meine Hoffnung, Jahwe, mein Herr, / meine Zuversicht von meiner Jugend an  6  Von Mutterleib an verließ ich mich auf dich. / Schon aus dem Mutterschoß halfst du mir heraus. / Dir gilt stets mein Lobgesang  7  Ich war wie ein Zeichen für viele, / denn du bist mein mächtiger Schutz  8  Mein Mund ist voll von deinem Lob, / von deinem Ruhm den ganzen Tag  9  Verwirf mich nicht in der Zeit des Alters, / verlass mich nicht beim Schwinden meiner Kraft  10  Denn meine Feinde reden schlecht von mir; / die mir ans Leben wollen, beraten sich  11  "Gott hat ihn verlassen!", sagen sie. / "Verfolgt und ergreift ihn! / Einen Retter hat er nicht."  12  Gott, du bist so weit weg! / Komm doch und hilf mir schnell!  13  Lass zuschanden werden, untergehen alle, die mir feind sind! / Schimpf und Schande über sie, / die versuchen, mich ins Unglück zu stürzen  14  Doch ich will jederzeit hoffen / und vermehren dein Lob  15  Mein Mund wird von deiner Gerechtigkeit reden, / von deinen Wohltaten jeden Tag, / Taten, die ich nicht mehr zählen kann  16  Ich will kommen mit den Großtaten Jahwes, den Taten meines Herrn. / Ich will deine Gerechtigkeit preisen, deine allein  17  Gott, von Jugend an hast du mir gezeigt, wer du bist. / Von deinen Wundern erzähl ich bis heute  18  und bis zum Alter und zum grauen Haar.

Verlass mich nicht, mein Gott; / dass ich der Nachwelt von deiner Stärke erzähle, / künftigen Generationen von deiner Macht;
 19  von deiner Gerechtigkeit, Gott, die bis zum Himmel reicht! / Große Wunder hast du getan. / Gott, wer ist wie du?  20  Du ließest uns viel Angst und Not erfahren. / Doch wirst du uns wieder beleben, / uns heraufbringen aus den Abgründen der Welt  21  Du bringst mich wieder zu Ehren / und wirst mich abermals trösten  22  Dann will ich dich loben mit meiner Harfe, / und ich rühme deine Treue, mein Gott! / Auf der Zither spiel ich dir auf, du Heiliger von Israel  23  Mit jubelnden Lippen musiziere ich dir; / ja ich, denn du hast mich erlöst  24  Von früh bis spät will ich von deiner Gerechtigkeit reden; / denn die mein Unglück suchten, wurden mit Schande bedeckt.

Lukas 1

Die Geburt des Boten

 57  Für Elisabet kam nun die Zeit der Entbindung, und sie brachte einen Sohn zur Welt  58  Als ihre Nachbarn und Verwandten davon hörten, dass der Herr sich so großartig über sie erbarmt hatte, freuten sie sich mit ihr  59  Und als das Kind acht Tage alt war, kamen sie zu seiner Beschneidung [59] zusammen. Dabei wollten sie ihm den Namen seines Vaters Zacharias geben  60  "Nein!", widersprach da seine Mutter. "Er soll Johannes heißen."  61  "Aber es gibt doch niemand in deiner Verwandtschaft, der so heißt", wandten sie ein  62  Durch Zeichen fragten sie den Vater, wie das Kind heißen sollte  63  Der ließ sich ein Schreibtäfelchen geben und schrieb zum Erstaunen aller darauf: "Sein Name ist Johannes."  64  Im gleichen Augenblick konnte er wieder sprechen und fing an, Gott zu loben  65  Alle, die in jener Gegend wohnten, wurden von einem ehrfürchtigen Staunen ergriffen, und im ganzen Bergland von Judäa sprachen die Leute über das, was geschehen war  66  Alle, die es hörten, wurden nachdenklich und fragten sich: "Was wird wohl aus diesem Kind einmal werden?" Denn es war offensichtlich, dass der Herr etwas Großes mit ihm vorhatte  67  Sein Vater Zacharias wurde mit dem Heiligen Geist erfüllt und begann als Prophet zu sprechen:  68  "Gepriesen sei der Herr, Israels Gott! / Er hat sein Volk wieder beachtet und ihm die Erlösung gebracht:  69  Aus Davids Geschlecht ging ein starker Retter hervor, / ein Horn des Heils aus dem Haus seines Dieners  70  So hat er es uns vor sehr langer Zeit / durch heilige Propheten gesagt  71  Er ist die Rettung vor unseren Feinden, / vor unserer Hasser Gewalt  72  So zeigte sich sein Erbarmen an uns, / das er schon unseren Vätern erwies, so bestätigte er seinen heiligen Bund  73  und den Eid, den er unserem Stammvater Abraham schwor  74  Befreit aus der Hand unserer Feinde / dürfen wir ihm nun ohne Furcht dienen,  75  in Heiligkeit und Gerechtigkeit, / so lange wir am Leben sind  76  Und du, mein Kind, wirst ein Prophet des Höchsten sein, ein Wegbereiter des Herrn  77  Du wirst sein Volk zur Einsicht bringen, / dass die Vergebung der Schuld ihre Rettung ist  78  Weil unser Gott voller Barmherzigkeit ist, / kommt das Licht des Himmels zu uns  79  Es wird denen leuchten, / die im Finstern sitzen und in Furcht vor dem Tod, / und uns wird es leiten, / den Weg des Friedens zu gehen."  80  Johannes wuchs heran, und sein Geist wurde stark. Dann zog er sich in die Wüste zurück und lebte dort bis zu dem Tag, an dem er öffentlich in Israel auftrat.

[59]: Beschneidung. Siehe 1. Mose 17,9-14!










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