Psalm 146, 8
8 Jahwe gibt den Blinden Licht, / Jahwe richtet die Gebeugten auf. / Jahwe liebt die GerechtenLukas 7, 22
22 Jesus gab ihnen zur Antwort: "Geht zu Johannes und berichtet ihm, was ihr gesehen und gehört habt: Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden rein, Taube hören, Tote werden auferweckt, Armen wird gute Botschaft verkündigtPsalm 146
Gottes ewige Treue
1 Halleluja! Auf, meine Seele, preise Jahwe! 2 Singen will ich Jahwe mein Leben lang, / will meinem Gott spielen, solange ich bin 3 Verlasst euch nicht auf Mächtige, / auf einen Menschen, der nicht helfen kann 4 Auch er muss sterben und zerfällt zu Staub, / am selben Tag ist es mit seinen Plänen vorbei 5 Wie glücklich ist der, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, / der seine Hoffnung auf Jahwe, seinen Gott, setzt, 6 auf den, der Himmel und Erde gemacht hat, / das Meer und alles darin. / Seine Zuverlässigkeit ist unbeschränkt 7 Er schafft den Unterdrückten Recht / und gibt den Hungrigen Brot. / Jahwe lässt die Gefangenen frei 8 Jahwe gibt den Blinden Licht, / Jahwe richtet die Gebeugten auf. / Jahwe liebt die Gerechten 9 Jahwe behütet die Fremden. / Waisen und Witwen hilft er immer wieder auf, / doch den Weg der Ungerechten macht er krumm 10 Jahwe wird König in Ewigkeit sein; / dein Gott, Zion, in jeder Generation.Halleluja, preist Jahwe!
Lukas 7
Der Täufer und seine Fragen
18 Durch seine Jünger erfuhr auch Johannes der Täufer von diesen Dingen 19 Er rief zwei von ihnen zu sich, schickte sie zum Herrn und ließ ihn fragen: "Bist du wirklich der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen anderen warten?" 20 Die beiden Männer kamen zu Jesus und sagten: "Johannes der Täufer hat uns zu dir geschickt und lässt dich fragen: 'Bist du wirklich der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen anderen warten?'" 21 Während sie bei ihm waren, heilte Jesus gerade viele Kranke und Leidende und von bösen Geistern Geplagte, und vielen Blinden schenkte er das Augenlicht 22 Jesus gab ihnen zur Antwort: "Geht zu Johannes und berichtet ihm, was ihr gesehen und gehört habt: Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden rein, Taube hören, Tote werden auferweckt, Armen wird gute Botschaft verkündigt 23 Und glücklich ist der zu nennen, der nicht an mir irre wird." 24 Als die Boten gegangen waren, wandte sich Jesus an die Menge und fing an, über Johannes zu sprechen: "Was wolltet ihr eigentlich sehen, als ihr in die Wüste hinausgezogen seid? Ein Schilfrohr vielleicht, das vom Wind hin- und herbewegt wird? 25 Oder was wolltet ihr sonst dort draußen sehen? Einen fein angezogenen Mann? Nein, Leute mit teuren Kleidern und Luxus findet man in den Königspalästen 26 Aber was wolltet ihr dann dort draußen sehen? Einen Propheten? Ja, ich versichere euch: Ihr habt mehr als einen Propheten gesehen 27 Johannes ist der, von dem es in der Heiligen Schrift heißt: 'Ich sende meinen Boten vor dir her. Er wird dein Wegbereiter sein.' [27] 28 Ich sage euch: Unter allen Menschen, die je geboren wurden, gibt es keinen Größeren als Johannes den Täufer. Und doch ist der Kleinste im Reich Gottes größer als er." 29 Alle, die ihm zugehört hatten – selbst die Zöllner –, unterwarfen sich dem Urteil Gottes und ließen sich von Johannes taufen 30 Doch die Pharisäer und Gesetzeslehrer lehnten Gottes Plan zu ihrer Rettung hochmütig ab und ließen sich nicht taufen 31 "Mit wem soll ich die Menschen dieser Generation nur vergleichen? Welches Bild trifft auf sie zu? 32 Sie sind wie Kinder, die auf dem Markt herumsitzen und sich gegenseitig zurufen: 'Wir haben euch auf der Flöte Hochzeitslieder gespielt, aber ihr habt nicht getanzt; wir haben euch Klagelieder gesungen, aber ihr habt nicht geweint.' 33 Als Johannes der Täufer kam, der fastete und keinen Wein trank, sagtet ihr: 'Er ist von einem Dämon besessen.' 34 Als der Menschensohn kam, der ganz normal isst und trinkt, sagtet ihr: 'Seht, was für ein Schlemmer und Säufer, dieser Freund von Zöllnern und Sündern!' 35 Und doch bestätigt sich die Weisheit Gottes im Werk von beiden – für die, die sie annehmen." 36 Ein Pharisäer hatte Jesus zum Essen eingeladen. Jesus war in sein Haus gekommen und hatte sich zu Tisch gelegt. [36][27]: Maleachi 3,1
[36]: zu Tisch gelegt. Bei festlichen Anlässen lag man auf Polstern, die um einen niedrigen Tisch in der Mitte gruppiert waren. Man stützte sich auf den linken Ellbogen und langte mit der rechten Hand zu. Die Füße waren nach hinten vom Tisch weg ausgestreckt.
Quellen
Neue evangelische Übersetzung: © 2019 by Karl-Heinz Vanheiden (Textstand 19.04) www.derbibelvertrauen.de
Die Losungen: © Evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine. Weitere Informationen finden Sie hier.