Die Losungen


   Sunday, 16. August 2026  

Jesaja 60, 10

10  Fremde werden deine Mauern wieder bauen, / und ihre Könige werden dir dienstbar sein. / In meinem Zorn habe ich dich zwar gestraft, / doch in Gnade erbarme ich mich über dich

1. Thessalonicher 5, 9

Denn Gott hat uns nicht dazu bestimmt, dass wir seinem Zorngericht verfallen, sondern dass wir durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil in Besitz nehmen




Jesaja 60

Jerusalems künftige Herrlichkeit

 1  Steh auf, Jerusalem, und leuchte! / Denn dein Licht ist gekommen, / und die Herrlichkeit Jahwes strahlt über dir!  2  Noch hüllt Finsternis die Erde ein, / tiefes Dunkel alle Völker. / Doch über dir strahlt Jahwe auf, / seine Herrlichkeit erscheint über dir  3  Ganze Völker ziehen zu deinem Licht hin, / Könige zu deinem strahlenden Glanz  4  Schau dich um und sieh es dir an! / Sie strömen von allen Seiten zu dir. / Deine Söhne kommen von fern, / deine Töchter trägt man auf den Armen herbei  5  Du wirst es sehen und strahlen vor Glück, / dein Herz bebt vor Freude und öffnet sich weit. / Die Schätze der Völker werden zu dir gebracht, / der Reichtum des Meeres strömt dir zu  6  Kamelkarawanen bedecken dein Land, / junge Dromedare von Efa und Midian [6] . / Von Saba [6] kommen sie mit Weihrauch und Gold / und verkündigen mit Freude das Lob Jahwes  7  Alle Schafherden Kedars [7] sammeln sich bei dir, / die Schafböcke von Nebajot [7] stehen in deinem Dienst. / Als angenehme Opfer kommen sie auf meinen Altar. / So ehre ich mein herrliches Haus  8  Was kommt da wie eine Wolke geflogen, / wie Tauben zu ihren Löchern in der steilen Wand?  9  Ja, die Meeresländer hoffen auf mich, / die Hochseeschiffe fahren voran / und bringen deine Kinder von ferne herbei / und mit ihnen ihr Silber und Gold. / Das alles geschieht zur Ehre Jahwes / und weil der heilige Gott Israels dich herrlich gemacht hat  10  Fremde werden deine Mauern wieder bauen, / und ihre Könige werden dir dienstbar sein. / In meinem Zorn habe ich dich zwar gestraft, / doch in Gnade erbarme ich mich über dich  11  Stets hält man deine Tore offen, / Tag und Nacht sind sie nicht zu. / Den Reichtum der Völker bringt man zu dir, / und ihre Könige treibt man voran  12  Denn jedes Volk und jedes Reich, das dir nicht dient, wird bald zugrunde gehen. / Diese Stämme werden völlig verheert  13  Die Pracht des Libanon wird zu dir gebracht, / Zypressen, Platanen und Wacholderbäume. / Den Ort meines Heiligtums sollen sie schmücken, / sollen den Platz für meine Füße zieren  14  Die Söhne derer, die dich beugten, / kommen nun gebückt zu dir. / Die dich verspottet haben, / bücken sich nun zu deinen Fußsohlen hin. / Sie nennen dich "Zion Jahwes", / Stadt, die dem heiligen Gott Israels gehört!  15  Du bist nicht mehr verlassen und verhasst, / eine Stadt, die von allen gemieden wird. / Ich mache dich zu einer ewigen Pracht, / zur Freude kommender Generationen  16  Du wirst die Milch der Völker saugen, / wirst trinken an der Brust von Königen. / Du wirst erkennen, dass ich, Jahwe, dein Retter bin, / dass der starke Gott Jakobs dein Befreier ist  17  Anstelle von Bronze bring ich dir Gold, / statt des Eisens bringe ich Silber herbei, / statt der Hölzer Erz / und Eisen anstelle der Steine. / Deine Verwaltung wird Frieden sein / und deine Regierung Gerechtigkeit  18  Man hört nichts mehr von Gewalt in deinem Land, / von Verwüstung und Zerstörung in deinem Gebiet. / Du wirst deine Mauern "Rettung" nennen / und deine Tore "Lob"  19  Das Licht der Sonne wirst du künftig nicht mehr brauchen, / auch nicht mehr den Mondschein in der Nacht, / denn dein ewiges Licht wird Jahwe sein, / dein Gott leuchtet dir in herrlichem Glanz  20  Darum wird deine Sonne niemals mehr untergehen, / dein Mond nimmt niemals ab, / denn Jahwe ist dann dein ewiges Licht. / Und deine Trauerzeit ist für immer vorbei  21  Dein Volk wird nur aus Gerechten bestehen, / und das Land wird für immer ihr Eigentum sein; / ein blühender Garten, von Jahwe angelegt, / ein Werk seiner Hände zu seinem Ruhm  22  Die kleinste Sippe wird eine Tausendschaft sein, / der Geringste ein gewaltiger Stamm. / Wenn die Zeit dafür gekommen ist, / führe ich, Jahwe, es ganz schnell herbei.

[6]: Efa war ein Sohn Midians und stammte auch von Abraham ab, siehe 1. Mose 25,2-3. Das Volk der Midianiter hatte Israel einst verwüstet, siehe Richter 6,1-6. Sie zogen als Nomaden durch die transjordanischen Wüsten.
Saba war ein reiches Land im südlichen Arabien. Es entspricht vielleicht dem heutigen Jemen.

[7]: Kedar. Siehe Jesaja 21,16!
Nebajot war der älteste Sohn Ismaëls (1. Mose 25,13). Der Name steht hier vielleicht für das Reich der Nabatäer, östlich des Toten Meeres.

1. Thessalonicher 5

 1  Was aber die Frage nach Zeit und Stunde betrifft, brauche ich euch nichts zu schreiben, liebe Geschwister  2  Ihr wisst ja genau, dass der Tag des Herrn so unerwartet kommen wird wie ein Dieb in der Nacht  3  Wenn die Leute sagen: "Jetzt haben wir Frieden und Sicherheit!", wird plötzlich ein Verderben über sie hereinbrechen wie die Wehen über eine Schwangere. Da gibt es kein Entkommen  4  Doch ihr lebt ja nicht in der Finsternis, liebe Geschwister, dass euch der Tag wie ein Dieb überraschen könnte,  5  denn ihr seid Menschen des Lichts und Kinder des Tages. Nein, wir gehören nicht zur Finsternis und Nacht!  6  Deshalb wollen wir auch nicht schlafen wie die anderen, sondern wachen und nüchtern sein  7  Denn wer schläft, schläft in der Nacht, und wer sich betrinkt, tut es in der Nacht  8  Wir aber gehören zum Tag und wollen darum nüchtern sein, gerüstet mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf Rettung  9  Denn Gott hat uns nicht dazu bestimmt, dass wir seinem Zorngericht verfallen, sondern dass wir durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil in Besitz nehmen  10  Er ist ja für uns gestorben, damit wir für immer mit ihm leben, ganz gleich ob wir noch am Leben sind, wenn er kommt, oder nicht  11  Macht also einander Mut und baut euch gegenseitig auf, wie ihr es ja auch jetzt schon tut  12  Wir bitten euch aber, liebe Geschwister: Erkennt die an, die sich für euch abmühen, die euch im Auftrag des Herrn vorstehen und seelsorgerlich begleiten











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