Die Losungen


   Friday, 20. March 2026  

Psalm 25, 18

18  Sieh mein Elend an und meine Not! / Und alle meine Sünden - vergib sie mir!

Römer 7, 24-25

24  Ich unglückseliger Mensch! Gibt es denn niemand, der mich aus dieser tödlichen Verstrickung befreit? 25  Doch! Und dafür danke ich Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Es gilt also beides: Meiner innersten Überzeugung nach diene ich dem Gesetz Gottes, meiner Natur nach aber folge ich dem Gesetz der Sünde.





Psalm 25

Bitte um Vergebung und Führung*

 1  Von David.

Zu dir erhebe ich meine Seele, Jahwe
 2  Mein Gott, ich vertraue auf dich: / Lass mich nicht im Stich! / Gönn meinen Feinden nicht diesen Triumph!  3  Wer auf dich hofft, wird niemals enttäuscht, / doch wer dich treulos verlässt, wird beschämt  4  Zeig mir, Jahwe, deine Wege, / lehre mich tun, was du willst  5  Leite mich durch deine Wahrheit und lehre mich, / denn du bist der Gott, der mir hilft. / Täglich hoffe ich auf dich  6  Denk an dein Erbarmen, Jahwe, / und an die Beweise deiner Gunst, / denn sie waren immer schon da  7  Denk nicht an meine Jugendsünden / und an meine Vergehen! / Denk nur in deiner Liebe an mich; / tu es, weil du gütig bist, Jahwe  8  Jahwe ist gut und gerecht, / darum belehrt er die Sünder  9  Demütigen zeigt er, was richtig ist, / und lehrt sie, seinen Weg zu erkennen  10  Alle Wege Jahwes sind gütig und verlässlich / für die, die Gottes Bund und Verpflichtung folgen  11  Um deines Ansehens willen, Jahwe, / vergib mir meine so große Schuld!  12  Was ist mit dem, der Jahwe fürchtet? / Ihm zeigt er den Weg, den er wählen soll  13  Er lebt in Frieden und Glück / und seinen Kindern gehört das Land  14  Den Gottesfürchtigen vertraut Jahwe. / Er weiht sie ein in seinen Bund  15  Meine Augen haben Jahwe immer im Blick, / denn er zieht meine Füße aus dem Netz  16  Wende dich gnädig mir zu! / Denn ich bin einsam und elend  17  Befreie mein Herz von der Angst / und nimm den Druck von mir weg!  18  Sieh mein Elend an und meine Not! / Und alle meine Sünden - vergib sie mir!  19  Schau, meine Feinde sind viele geworden! / Sie verfolgen mich mit abgrundtiefem Hass  20  Erhalte mein Leben und rette mich! / Lass mich nicht zugrunde gehen, / denn ich suche Unterschlupf bei dir!  21  Mögen Unschuld und Ehrlichkeit mich schützen, / denn ich rechne mit dir!  22  O Gott, erlöse Israel aus all seiner Not!

[1]: Alphabetischer Psalm. Siehe Anmerkung zu Psalm 9.

Römer 7

Das Gesetz zeigt die Abscheulichkeit der Sünde

 1  Nun ist euch doch klar, liebe Geschwister – ich rede ja zu Leuten, die das Gesetz kennen –, dass das Gesetz für einen Menschen nur so lange Geltung hat, wie er lebt  2  So ist zum Beispiel eine verheiratete Frau durch das Gesetz an ihren Mann gebunden, solange er lebt. Stirbt ihr Mann, ist sie frei von dem Gesetz, das sie an ihn band  3  Wenn sie sich also zu Lebzeiten ihres Mannes mit einem anderen einlässt, gilt sie als Ehebrecherin. Stirbt aber der Mann, ist sie nicht mehr durch das Gesetz gebunden. Es steht ihr frei, einen anderen zu heiraten. Sie wird deswegen nicht zur Ehebrecherin  4  So ist es auch mit euch, liebe Geschwister. Durch den körperlichen Tod des Messias seid ihr dem Gesetz gegenüber zu Tode gekommen, so dass ihr jetzt einem anderen angehören könnt, nämlich dem, der von den Toten auferweckt wurde. Und das bedeutet: Jetzt kann unser Leben für Gott Frucht bringen  5  Denn als wir allein unserer Natur folgten, war alles, was wir taten, von sündigen Leidenschaften bestimmt. Und das Gesetz entfachte sie noch. Was daraus entstand, führte nur zum Tod  6  Doch jetzt sind wir vom Gesetz freigekommen, wir sind tot für das Gesetz, das uns früher gefangen hielt. Jetzt stehen wir im Dienst einer neuen Ordnung, der des Geistes, und werden nicht mehr von der alten beherrscht, die vom Buchstaben des Gesetzes bestimmt war  7  Heißt das nun, dass das Gesetz Sünde ist? Auf keinen Fall! Aber ohne Gesetz hätte ich nie erkannt, was Sünde ist. Auch die Begierde wäre nie in mir erwacht, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte: "Du sollst nicht begehren!" [7]  8  Doch die Sünde nutzte die Gelegenheit und stachelte durch das Gebot jede Begierde in mir auf. Ohne Gesetz ist die Sünde tot  9  Auch ich lebte einmal ohne Gesetz. Als dann aber das Gebot kam, fing die Sünde an zu leben –  10  und ich starb. Das Gebot, das mir das Leben erhalten sollte, brachte mir den Tod  11  Denn die Sünde ergriff die Gelegenheit und benutzte das Gesetz, um mich zu täuschen und zu töten  12  Es bleibt also dabei: Das Gesetz ist heilig, und seine Forderungen sind heilig, gerecht und gut  13  Hat nun das Gute mir den Tod gebracht? Auf keinen Fall! Schuld war die Sünde. Sie hat mir den Tod gebracht und das Gute dazu benutzt. So hat sie ihr wahres Gesicht gezeigt. Die Forderungen des Gesetzes haben nur die Abscheulichkeit der Sünde ans Licht gebracht  14  Wir wissen ja, dass das Gesetz vom Geist Gottes erfüllt ist. Ich dagegen bin von Eigensinn erfüllt und werde von der Sünde beherrscht  15  Ich verstehe ja selbst nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht das, was ich will, sondern gerade das, was ich hasse  16  Wenn ich aber das tue, was ich gar nicht tun will, gebe ich dem Gesetz Recht und heiße es gut  17  Dann aber bin nicht mehr ich es, der so handelt, sondern die Sünde, die in mir wohnt  18  Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meiner Natur, nichts Gutes wohnt. Es fehlt mir nicht am Wollen, aber ich bringe es nicht fertig, das Gute zu tun  19  Ich tue nicht das Gute, das ich tun will, sondern das Böse, das ich nicht will  20  Wenn ich aber das tue, was ich gar nicht will, dann bin nicht mehr ich der Handelnde, sondern die Sünde, die in mir wohnt  21  Ich stelle also ein Gesetz des Bösen in mir fest, obwohl ich doch das Gute tun will  22  Denn meiner innersten Überzeugung nach stimme ich dem Gesetz Gottes freudig zu,  23  aber in meinen Gliedern sehe ich ein anderes Gesetz wirken, das mit dem Gesetz in meinem Innern in Streit liegt und mich zu seinem Gefangenen macht: das Gesetz der Sünde  24  Ich unglückseliger Mensch! Gibt es denn niemand, der mich aus dieser tödlichen Verstrickung befreit?  25  Doch! Und dafür danke ich Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Es gilt also beides: Meiner innersten Überzeugung nach diene ich dem Gesetz Gottes, meiner Natur nach aber folge ich dem Gesetz der Sünde.


[7]: 2. Mose 20,17










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