Psalm 105, 8
8 Niemals vergisst er seinen Bund, / sein festes Wort für tausend Generationen,2. Korinther 1, 20
20 In ihm ist das Ja zu allen Zusagen Gottes. Darum sprechen wir durch ihn auch das Amen zur Ehre GottesPsalm 105
Lob des Herrn der Geschichte
1 Lobt Jahwe! Ruft aus seinen Namen, / macht den Völkern seine Taten bekannt! 2 Singt ihm, spielt ihm / und redet von all seinen Wundern! 3 Rühmt euch seines heiligen Namens! / Die ihn suchen, können sich freuen! 4 Fragt nach Jahwe und seiner Macht, / sucht seine Nähe zu aller Zeit! 5 Denkt an die Wunder, die er tat, / die Beweise seiner Macht und die Entscheide, die er traf 6 Ihr Nachkommen seines Dieners Abraham, / ihr Söhne Jakobs, seine Erwählten: 7 Das ist Jahwe, unser Gott! / Seine Rechtsentscheide gelten in der ganzen Welt 8 Niemals vergisst er seinen Bund, / sein festes Wort für tausend Generationen, 9 den Bund, den er mit Abraham schloss, / und den Eid, den er Isaak schwor 10 Er erklärte ihn für Jakob zum Gesetz, / für Israel zum ewig gültigen Bund 11 Er sagte: Dir will ich das Land Kanaan geben / als Erbland, das euch zugeteilt ist 12 Sie waren damals leicht zu zählen, / nur wenig Leute und Fremde dabei 13 Sie zogen von einem Volk zum anderen, / von einem Reich zu einem anderen Volk 14 Damals erlaubte er keinem, sie zu bedrücken, / ihretwegen wies er Könige zurecht: 15 "Tastet meine Gesalbten nicht an, / tut meinen Propheten nichts Böses!" 16 Dann brachte er eine Hungersnot über das Land, / entzog ihnen jeden Vorrat an Brot. [16] 17 Er schickte ihnen einen Mann voraus: / Josef, er wurde als Sklave verkauft 18 Man zwängte seine Füße in Fesseln, / Eisen umschloss seinen Hals, 19 bis eintraf, was er vorausgesagt hatte, / bis das Wort Jahwes seine Unschuld bewies 20 Der König befahl, seine Fesseln zu lösen, / der Herrscher über Völker ließ ihn frei 21 Er setzte ihn zum Herrn über sein Haus, / zum Herrscher über seinen ganzen Besitz, 22 um seine Beamten an Josefs Willen zu binden / und seine Ratgeber an seine Weisheit 23 Dann kam Israel nach Ägypten, / Jakob wurde Gast im Lande Hams 24 Gott ließ sein Volk sehr fruchtbar sein, / machte es stärker als seine Bedränger 25 Deren Herz verwandelte er zum Hass gegen sein Volk, / sie begannen seine Diener boshaft zu täuschen 26 Da schickte er seinen Diener Mose / und Aaron, den Mann seiner Wahl 27 Sie führten seine Wunderzeichen aus, / seine Machtbeweise im Land der Nachkommen Hams 28 Er schickte Finsternis, es wurde stockdunkel, / diesmal widersprachen sie nicht 29 Er verwandelte ihre Gewässer in Blut, / ließ ihre Fische verenden 30 Dann wimmelte das Land von Fröschen / bis hinein in den Palast ihres Königs 31 Auf seinen Befehl kamen lästige Fliegen, / Stechmücken über das ganze Gebiet 32 Er schickte ihnen Hagel statt Regen, / Blitze flammten über das Land 33 Er ließ Trauben und Feigen verderben, / zerbrach die Bäume in ihrem Gebiet 34 Er befahl: Da kamen Heuschreckenschwärme, / und ihre Larven waren ohne Zahl 35 Sie fraßen alles Grün im Land, / sie fraßen alle Felder kahl 36 Er erschlug alle Erstgeburt in ihrem Land, / die Ersten ihrer Manneskraft 37 Dann führte er sie heraus, beladen mit Silber und Gold, / kein Gebrechlicher fand sich in all ihren Stämmen 38 Ägypten war froh, als sie zogen, / denn die Angst vor ihnen hatte sie gepackt 39 Er breitete eine Wolke als Decke aus, / ein Feuer, um die Nacht zu erleuchten 40 Sie forderten; da ließ er Wachteln kommen / und sättigte sie mit Himmelsbrot 41 Er spaltete den Felsen; da floss Wasser heraus. / Es lief wie ein Strom in die Wüste 42 Ja, er dachte an sein heiliges Wort / und an seinen Diener Abraham 43 Er führte sein Volk in Freude heraus, / in Jubel seine Erwählten 44 Er gab ihnen die Länder der Völker, / den Ertrag ihrer Mühe nahmen sie in Besitz, 45 damit sie seine Ordnungen bewahrten / und seinen Weisungen folgten. / Halleluja, preist Jahwe![16]: Vorrat an Brot. Wörtlich: zerbrach jeden Brotstab. In die Mitte der Brotfladen wurde schon vor dem Backen mit dem Finger ein Loch gebohrt, sodass sie anschließend, auf einen Stab gereiht, aufbewahrt werden konnten.
2. Korinther 1
Warum ich nicht nach Korinth gekommen bin
15 In dieser Überzeugung wollte ich zunächst zu euch kommen und euch zum zweiten Mal die Gnade Gottes bringen 16 Von euch aus wollte ich dann nach Mazedonien reisen und von dort wieder zu euch zurückkommen, damit ihr mich für die Reise nach Judäa ausstattet 17 War ich etwa leichtfertig, als ich mir das vorgenommen habe? Plane ich denn so, wie gewisse Menschen planen, dass mein Ja-ja auch ein Nein-nein sein könnte? 18 Gott ist treu, und er bürgt dafür, dass unser Wort euch gegenüber nicht Ja und Nein zugleich ist 19 Denn Jesus Christus, der Sohn Gottes, den Silvanus [19] , Timotheus und ich bei euch gepredigt haben, ist nicht als Ja und Nein gekommen: Nur das Ja ist in ihm verwirklicht 20 In ihm ist das Ja zu allen Zusagen Gottes. Darum sprechen wir durch ihn auch das Amen zur Ehre Gottes 21 Gott hat uns mit euch zusammen fest auf Christus, den Gesalbten, gegründet. Ja, er hat uns gesalbt, 22 uns sein Siegel aufgedrückt und als Anzahlung seinen Geist in unser Herz gegeben 23 Ich rufe Gott zum Zeugen für mich an: Nur um euch zu schonen, bin ich noch nicht nach Korinth gekommen 24 Wir sind nicht Herren über euren Glauben, sondern Helfer zu eurer Freude, denn im Glauben steht ihr ja fest.[19]: Silvanus (Silas) stammte aus Jerusalem und war ein Mitarbeiter des Paulus.
Quellen
Neue evangelische Übersetzung: © 2019 by Karl-Heinz Vanheiden (Textstand 19.04) www.derbibelvertrauen.de
Die Losungen: © Evangelische Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine. Weitere Informationen finden Sie hier.