Die Losungen


   Tuesday, 09. June 2026  

1. Mose 32, 2

Als dann auch Jakob weiterzog, begegneten ihm Engel Gottes

Apostelgeschichte 27, 23-24

23  Letzte Nacht kam nämlich ein Engel Gottes zu mir, des Gottes, dem ich gehöre und dem ich diene 24  Er sagte zu mir: 'Paulus, du musst dich nicht fürchten! Gott will, dass du vor den Kaiser trittst, und er wird deinetwegen allen, die mit dir fahren, das Leben schenken.'




1. Mose 32

 1  Früh am nächsten Morgen küsste Laban zum Abschied seine Enkel und seine Töchter und segnete sie. Dann kehrte er in seine Heimat zurück  2  Als dann auch Jakob weiterzog, begegneten ihm Engel Gottes  3  "Hier ist das Lager Gottes!", sagte er, als er sie sah. Deshalb nannte er jenen Ort Mahanajim, Doppellager  4  Nun schickte Jakob Boten zu seinem Bruder Esau voraus, der sich im Bergland von Seïr [4] im Gebiet Edoms aufhielt

[4]: Seïr. Siehe 1. Mose 14,6

Apostelgeschichte 27

Irrfahrt im Sturm

 13  Als dann ein leichter Südwind einsetzte, meinten sie, ihr Vorhaben sei schon geglückt. Sie lichteten die Anker und segelten so dicht wie möglich an der Küste Kretas entlang  14  Doch kurz darauf brach von den Bergen der Insel her ein Wirbelsturm los, der sogenannte Eurakylon,  15  und riss das Schiff mit. Weil wir dem Sturm gegenüber machtlos waren, mussten wir uns treiben lassen  16  Im Schutz der kleinen Insel Kauda [16] gelang es uns mit größter Mühe, das Beiboot unter Kontrolle zu bringen  17  und an Bord zu ziehen. Dann sicherten die Seeleute das Schiff, indem sie Taue um den Rumpf spannten. Und weil sie fürchteten, in die Syrte [17] verschlagen zu werden, brachten sie einen Treibanker [17] aus und ließen das Schiff treiben  18  Weil der Sturm uns stark zusetzte, warfen die Seeleute am nächsten Tag einen Teil der Ladung [18] ins Meer,  19  und einen Tag später warfen sie sogar Teile der Schiffsausrüstung eigenhändig über Bord  20  Tagelang waren weder Sonne noch Sterne zu sehen. [20] Der Sturm ließ nicht nach, und so schwand zuletzt jede Hoffnung auf Rettung  21  Niemand wollte mehr essen. Da erhob sich Paulus und sagte: "Ihr Männer! Man hätte allerdings auf mich hören und nicht von Kreta abfahren sollen. Dann wären uns dieses Unglück und der Schaden erspart geblieben  22  Doch jetzt ermahne ich euch, nicht den Mut zu verlieren, denn keiner von euch wird umkommen. Nur das Schiff wird verloren gehen  23  Letzte Nacht kam nämlich ein Engel Gottes zu mir, des Gottes, dem ich gehöre und dem ich diene  24  Er sagte zu mir: 'Paulus, du musst dich nicht fürchten! Gott will, dass du vor den Kaiser trittst, und er wird deinetwegen allen, die mit dir fahren, das Leben schenken.'  25  Habt also Mut, Männer! Ich vertraue Gott, dass es so kommen wird, wie er mir sagen ließ  26  Und er hat bestimmt, dass wir an einer Insel stranden."  27  In der vierzehnten Nacht, als wir auf dem Adriatischen Meer [27] dahintrieben, merkten die Seeleute gegen Mitternacht, dass wir uns der Küste näherten. [27]

[16]: Kauda. Kleine Insel, etwa 60 km westlich von Kaloi Limenes und 50 km südlich der Küstenlinie von Kreta.
[17]: Die Große Syrte, die sich westlich der Kyrenaika befindet, war wegen ihrer wandernden Sandbänke und unberechenbaren Strömungen von den Seeleuten gefürchtet (heute: Golf von Bengasi).
Treibanker. Eine große Holzplanke, die durch Gewichte unten und eine leere Tonne oben senkrecht im Wasser gehalten wurde und die Fahrtgeschwindigkeit des Schiffes abbremste.

[18]: Ladung. Es war Getreide (siehe V. 38), das durch die zunehmende Feuchtigkeit im Laderaum aufquellen und den Rumpf bersten lassen könnte.
[20]: Im Spätherbst entwickelten sich im östlichen Mittelmeer Tiefdruckwirbel mit großer Gewalt, die eine dichte Wolkenhülle mit sich brachten und alle Landmarken verschleierten. Zusammen mit dem peitschenden Regen und der Verdüsterung des Tageslichts machten sie eine Orientierung unmöglich.
[27]: Adriatisches Meer. Entgegen der Befürchtung der Seeleute war das Schiff nicht südwärts in die Syrte getrieben, sondern nordwärts Richtung Adria.
der Küste nähern. Untiefen machen sich bei bewegter See durch eine Krone weißer Brandung und deren Geräusch bemerkbar.











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