Die Losungen


   Monday, 27. April 2026  

Psalm 90, 16

16  Lass an deinen Dienern sichtbar werden, was du tust, / an ihren Kindern deine Herrlichkeit!

Lukas 12, 27

27  Seht euch die Wiesenblumen an, wie sie ohne Anstrengung wachsen und ohne sich Kleider zu nähen. Ich sage euch: Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht so schön gekleidet wie eine von ihnen




Psalm 90

Vergänglichkeit

 1  Ein Gebet von Mose, dem Mann Gottes.

Herr, in jeder Generation warst du unsere Wohnung
 2  Noch ehe die Berge geboren waren / und die ganze Welt in Wehen lag, / warst du, Gott, da / und bleibst in alle Ewigkeit  3  Du führst die Menschen zum Staub zurück / und sprichst: "Kehrt wieder, Menschenkinder!"  4  Denn tausend Jahre sind für dich wie der Tag, der gestern verging, / und wie eine Wache in der Nacht [4]  5  Du schwemmst sie hinweg, es ist wie ein Schlaf. / Sie gleichen dem Gras, das am Morgen sprosst:  6  Am Morgen blüht und wächst es auf, / am Abend ist es welk und verdorrt  7  Durch deinen Zorn vergehen wir, / durch deinen Grimm sind wir bestürzt  8  Unsere Sünden liegen offen vor dir; / was wir versteckt haben, bringst du ans Licht  9  All unsere Tage schwinden durch deinen Zorn, / und unsere Jahre vergehen wie ein Geräusch  10  Nur siebzig Jahre währt unser Leben, / vielleicht achtzig bei guter Kraft. / Und das meiste davon war nur Mühe und Last. / Schnell geht es vorbei, und schon fliegt es davon  11  Wer kennt denn die Macht deines furchtbaren Zorns, / wer rechnet denn wirklich damit?  12  So lehre uns bedenken unsere Lebenszeit, / damit Weisheit unser Herz erfüllt  13  Kehr doch wieder um, Jahwe! Wie lange zürnst du noch? / Hab Erbarmen mit uns, deinen Dienern  14  Sättige uns morgens mit deiner Freundlichkeit, / dann sind alle unsere Tage von Freude und Jubel erfüllt  15  Erfreue uns so viele Tage, wie du uns niedergebeugt hast, / so viele Jahre, wie das Elend um uns war  16  Lass an deinen Dienern sichtbar werden, was du tust, / an ihren Kindern deine Herrlichkeit!  17  Herr, unser Gott, zeig uns deine Freundlichkeit, / lass unsre Arbeit nicht vergeblich sein, / ja, lass gelingen, was wir tun!


[4]: Wache in der Nacht. In Israel teilte man die Nacht in drei Wachen zu je vier Stunden ein.

Lukas 12

Habgier ist gefährlich

 13  "Rabbi", wandte sich einer aus der Menge an Jesus, "sag meinem Bruder doch, er soll das Erbe mit mir teilen!"  14  "Lieber Mann", erwiderte Jesus, "wer hat mich denn als Richter für eure Erbstreitigkeiten eingesetzt?"  15  Dann sagte er zu allen: "Passt auf, und nehmt euch vor jeder Art von Habsucht in Acht! Denn auch wenn einer noch so viel besitzt, kann er sich Leben nicht kaufen."  16  Dann erzählte er ihnen ein Gleichnis: "Ein reicher Bauer hatte eine gute Ernte zu erwarten  17  Er überlegte hin und her: 'Was kann ich tun? Ich weiß gar nicht, wo ich das alles unterbringen soll.'  18  Dann entschloss er sich: 'Ich werde meine Scheunen niederreißen und größere bauen. Dort werde ich mein ganzes Getreide und alle meine anderen Vorräte unterbringen können  19  Und dann werde ich mir sagen, so, jetzt hast du es geschafft! Du bist auf viele Jahre versorgt. Ruh dich aus, iss und trink und genieße das Leben!'  20  Da sagte Gott zu ihm: 'Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man das Leben von dir fordern! Wem gehört dann alles, was du dir aufgehäuft hast?'  21  – So geht es jedem, der nur auf seinen Gewinn aus ist und nicht reich ist in seiner Beziehung zu Gott."  22  Dann wandte sich Jesus wieder an seine Jünger: "Deshalb sage ich euch: Sorgt euch nicht um das Essen, das ihr zum Leben, und die Kleidung, die ihr für den Körper braucht  23  Das Leben ist doch wichtiger als das Essen und der Körper wichtiger als die Kleidung  24  Schaut euch die Raben an! Sie säen nicht, sie ernten nicht; sie haben weder Vorratskammern noch Scheunen; und Gott ernährt sie doch. Und ihr? Ihr seid doch viel mehr wert als die Vögel!  25  Wer von euch kann sich denn durch Sorgen das Leben auch nur um einen Tag [25] verlängern?  26  Wenn ihr also nicht einmal solch eine Kleinigkeit zustande bringt, warum macht ihr euch dann Sorgen um all das andere?  27  Seht euch die Wiesenblumen an, wie sie ohne Anstrengung wachsen und ohne sich Kleider zu nähen. Ich sage euch: Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht so schön gekleidet wie eine von ihnen  28  Wenn Gott sogar das wilde Gras, das heute steht und morgen in den Backofen gesteckt wird, so schön schmückt, wie viel mehr wird er sich dann um euch kümmern, ihr Kleingläubigen!  29  Lasst euch doch nicht von der Sorge um Essen oder Trinken in Unruhe versetzen  30  Denn damit plagen sich die Menschen dieser Welt herum. Euer Vater weiß doch, dass ihr das alles braucht!  31  Euch soll es vielmehr um das Reich Gottes gehen, dann wird er euch das andere dazugeben  32  Hab also keine Angst, du kleine Herde! Euer Vater hat Freude daran, euch sein Reich anzuvertrauen  33  Verkauft euren Besitz und gebt das Geld für die Armen. Und macht euch Geldbeutel, die keine Löcher bekommen; legt euch einen unvergänglichen Schatz im Himmel an, wo kein Dieb ihn findet und keine Motte ihn zerfrisst  34  Denn euer Herz wird immer dort sein, wo ihr euren Schatz habt."  35  "Haltet euch bereit, und sorgt dafür, dass eure Lampen brennen

[25]: einen Tag. Wörtlich: eine Elle . Der Ausdruck ist hier im übertragenen Sinn gebraucht.










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