Die Losungen


   Tuesday, 17. March 2026  

5. Mose 32, 39

39  Seht ihr nun, dass ich es bin, / ich und kein Gott neben mir? / Ich bin es, der tötet, / und ich, ich mache lebendig! / Ich, ich habe verwundet / und ich bin es, der wieder heilt! / Aus meiner Hand rettet euch keiner!

Johannes 17, 1-2

Nachdem Jesus das gesagt hatte, blickte er zum Himmel auf und betete: "Vater, die Stunde ist gekommen. Offenbare die Herrlichkeit deines Sohnes, damit auch der Sohn deine Herrlichkeit offenbar machen kann Du hast ihm die Macht über alle Menschen anvertraut, damit er denen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt




5. Mose 32

Das Lied Moses

 1  Höre, Himmel, ich will reden! / Die Erde höre meinen Spruch!  2  Meine Lehre ströme wie Regen, / wie Tau sollen meine Worte fallen, / wie Regentropfen auf das Gras, / wie ein Guss auf welkes Kraut  3  Den Namen Jahwes rufe ich aus: / Gebt unserem Gott die Ehre!  4  Der Fels: Vollkommen ist sein Tun, / ja, alle seine Wege sind recht! / Ein treuer Gott, der niemals betrügt, / gerecht und gerade ist er!  5  Doch dieses Volk ist treulos und verkehrt, / sie wollten nicht mehr seine Kinder sein. / Eine Schande sind sie für sich selbst  6  Ist das euer Dank an Jahwe, / du dummes, verblendetes Volk? / Ist er nicht dein Vater, der dich erwarb, / der dich geformt und hingestellt hat?  7  Denk an die Tage der Vorzeit, / an Generationen, die nicht mehr sind! / Frag deinen Vater, dass er es dir sagt, / denn deine Alten verkünden es dir!  8  Als der Höchste Nationen einsetzte, / als er Adams Kinder verteilte, / bestimmte er die Grenzen der Völker / nach der Zahl der Söhne Israels [8]  9  Der Anteil Jahwes ist sein Volk, / Jakob ist sein Erbbesitz  10  Er hat ihn im Land der Wüste gefunden, / in der Einöde voll von grässlichem Geheul. / Er hat ihn umringt, hat auf ihn geachtet, / ihn wie seinen Augapfel beschützt  11  Wie der Adler sein Nest aufscheucht, / wie er über seinen Jungen schwebt, / seine Flügel unter sie breitet, / sie aufnimmt und sie auf den Schwingen trägt,  12  so leitete Jahwe dies Volk, / kein fremder Gott war bei ihm  13  Er ließ es die Höhen der Erde ersteigen, / die Früchte des Ackers verzehren, / ließ es Honig aus dem Felsen saugen, / Öl aus hartem Kieselstein,  14  Rahm von Kühen, Milch von Ziegen, / fette Lämmer, Baschans Böcke / und den besten Weizen. / Traubenblut hast du getrunken, feurigen Wein  15  Du wurdest fett und bockig, Jeschurun [15] , / ja, fett bist du geworden, dick und feist. / Und dann verließ er den Gott, der ihn schuf, / verachtete den Fels seiner Rettung  16  Sie reizten ihn zur Eifersucht durch fremde Götter, / durch Scheusale beleidigten sie ihn  17  Sie opferten Dämonen, die nicht Gott sind, / Göttern, die sie früher nicht kannten, / neuen, die erst vor kurzem aufgekommen sind, / von denen eure Väter nichts wussten  18  Den Fels, der dich zeugte, hast du verlassen, / vergaßest Gott, der dich zur Welt gebracht  19  Jahwe sah es und ergrimmte, / gekränkt von seinen Söhnen und Töchtern  20  Er sagte: "Ich ziehe mich von ihnen zurück, / will sehen, wohin sie das führt! / Denn sie sind ein verkehrtes Geschlecht, / Kinder, die Treue nicht kennen  21  Mich haben sie mit Ungöttern zur Eifersucht gereizt, / mit Nichtsen haben sie mich gekränkt. / Genauso werde ich sie durch ein Unvolk eifersüchtig machen, / sie kränken durch Menschen, die nichts von mir wissen. [21]  22  Der helle Zorn hat mich gepackt, / ein Feuer, das bis ins Totenreich brennt, / es frisst den Boden und was darauf wächst, / entzündet die Grundfesten der Berge  23  Ich will Unglück über Unglück auf sie häufen, / all meine Pfeile schieße ich auf sie  24  Sind sie vor Hunger verschmachtet, / aufgezehrt von Fieber und giftiger Pest, / dann lasse ich die Raubtierzähne auf sie los / und das Gift der im Staube Kriechenden  25  Draußen rafft das Schwert sie dahin / und drinnen die Todesangst: / den jungen Mann, die junge Frau, / den Säugling und den Greis  26  Ich dachte: 'Ich will sie vernichten, / ich lösche ihr Andenken unter den Menschen!'  27  Doch ich scheute die Kränkung durch den Feind, / die Gegner würden die Wahrheit verdrehen. / Sie würden sagen: 'Unsere Macht war groß! / Jahwe hat das nicht getan.'  28  Sie sind ein Volk, dem jeder Rat fehlt, / Einsicht haben sie nicht  29  Wären sie weise, würden sie es verstehen, / dann würden sie ihre Zukunft bedenken  30  Wie könnte einer Tausend jagen / und zwei Zehntausend vertreiben, / wenn ihr Fels sie nicht verkauft, / wenn Jahwe sie nicht ausgeliefert hat?  31  Ihr Fels ist nicht wie unser Fels, / so urteilen selbst unsere Feinde  32  Sie sind ein Weinstock, der von Sodom stammt / und von den Terrassen Gomorras. [32] / Ihre Beeren sind von giftiger Art, / es sind ja vergiftete Trauben  33  Drachenspucke ist ihr Wein, / grausame Galle von Ottern  34  Liegt dies nicht bei mir verborgen, / bei meinen Schätzen versiegelt?  35  Mein ist die Rache und das Vergelten [35] / zu der Zeit, wenn ihr Fuß wankt. / Denn ihr Unglückstag wird kommen, / ihre Zukunft eilt herbei."  36  Wenn Jahwe seinem Volk zu Hilfe kommt, / wenn er sich über seine Diener erbarmt, / wenn er sieht, dass alle Kraft geschwunden ist, / dass es aus ist mit Sklaven und Freien,  37  dann wird er sagen: "Wo sind nun ihre Götter, / wo ist der Fels, der ihre Zuflucht war?  38  Wo sind nun die, die das Fett ihrer Schlachtopfer aßen / und den Wein ihrer Trankopfer tranken? / Sollen sie doch aufstehen und euch helfen, / sollen sie ein Schirm über euch sein!  39  Seht ihr nun, dass ich es bin, / ich und kein Gott neben mir? / Ich bin es, der tötet, / und ich, ich mache lebendig! / Ich, ich habe verwundet / und ich bin es, der wieder heilt! / Aus meiner Hand rettet euch keiner!  40  Ich hebe meine Hand zum Himmel empor / und sage: 'So wahr ich ewig lebe!'  41  Habe ich erst mein Schwert geschliffen / und nehme das Recht in die Hand, / dann übe ich Rache an meinen Gegnern, / vergelte es denen, die mich verachten  42  Meine Pfeile mache ich berauscht von Blut, / und mein Schwert frisst sich ins Fleisch, / betrunken vom Blut derer, die erschlagen und gefangen sind, / vom zerschmetterten Schädel des Feindes."  43  Ihr Nationen, preist glücklich sein Volk! [43] / Denn er rächt das Blut seiner Diener, / nimmt Rache an seinen Feinden / und nimmt den Fluch von Land und Volk  44  Zusammen mit Josua trug Mose dem Volk das Lied im vollen Wortlaut vor

[8]: Söhne Israels. Jüdische Ausleger beziehen das auf die 70 Nationen der Völkertafel (1. Mose 10), die den 70 Nachkommen Jakobs entsprechen (1. Mose 46,27; 2. Mose 1,5), die nach Ägypten gekommen waren.
[15]: Jeschurun ist ein Ehrenname für Israel und bedeutet vielleicht: der Redliche.
[21]: Wird im Neuen Testament von Paulus zitiert: Römer 10,19.
[32]: Sodom ... Gomorra. Städte, die wegen der Sünde ihrer Bewohner von Gott vernichtet wurden, siehe 1. Mose 13,10-13 und 1. Mose 19.
[35]: Wird im Neuen Testament von Paulus zitiert: Römer 12,19.
[43]: Wird im Neuen Testament von Paulus nach der LXX zitiert: Römer 15,10.

Johannes 17

Jesus betet für seine Jünger

 1  Nachdem Jesus das gesagt hatte, blickte er zum Himmel auf und betete: "Vater, die Stunde ist gekommen. Offenbare die Herrlichkeit deines Sohnes, damit auch der Sohn deine Herrlichkeit offenbar machen kann  2  Du hast ihm die Macht über alle Menschen anvertraut, damit er denen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt  3  Das ewige Leben bedeutet ja, dich zu erkennen, den einzig wahren Gott, und den, den du gesandt hast, Jesus Christus  4  Ich habe deine Herrlichkeit hier auf der Erde sichtbar gemacht. Ich habe das Werk vollendet, das du mir aufgetragen hast  5  Vater, gib mir erneut die Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor es diese Welt gab  6  Ich habe den Menschen, die du mir aus der Welt gegeben hast, deinen Namen bekannt gemacht. [6] Sie gehörten dir, und du hast sie mir gegeben. Sie haben sich nach deinem Wort gerichtet  7  Sie wissen jetzt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir kommt  8  Denn ich habe ihnen das weitergegeben, was du mir gesagt hast. Und sie haben es angenommen und erkannt, dass ich wirklich von dir gekommen bin. Sie glauben auch daran, dass du mich gesandt hast  9  Für sie bete ich. Ich bitte nicht für die Welt, sondern für die, die du mir gegeben hast, denn sie gehören dir  10  Ja, weil sie alle mein sind, gehören sie dir, und die dein sind, gehören mir. Und ich werde in ihnen geehrt  11  Bald bin ich nicht mehr in der Welt, ich komme ja zu dir, Vater, du heiliger Gott. Sie aber sind noch in der Welt. Bewahre sie in der Macht, die du mir gegeben hast, in der Macht deines Namens, damit sie eins sind so wie wir  12  Solange ich bei ihnen war, habe ich sie in deinem Namen bewahrt. Ich habe über sie gewacht, dass nicht einer von ihnen verloren ging - außer dem, der den Weg des Verderbens gegangen ist, so wie es die Schrift vorausgesagt hat  13  Doch jetzt komme ich zu dir. Aber dies alles wollte ich sagen, solange ich noch hier in der Welt bin, damit sie ganz von meiner Freude erfüllt sind  14  Ich habe ihnen deine Botschaft weitergegeben. Nun hasst sie die Welt, weil sie nicht mehr zu ihr gehören, so wie auch ich kein Teil von ihr bin  15  Ich bitte dich nicht darum, sie aus der Welt wegzunehmen, aber ich bitte dich, sie vor dem Bösen zu bewahren  16  Sie gehören nicht zur Welt, genauso wie ich nicht zu ihr gehöre  17  Mach sie durch die Wahrheit zu Menschen, die ganz für dich da sind! Dein Wort ist Wahrheit  18  So wie du mich in die Welt gesandt hast, habe auch ich sie in die Welt gesandt  19  Und für sie gebe ich mich dir hin, damit auch sie durch die Wahrheit dir hingegeben sind  20  Ich bitte aber nicht nur für sie, sondern auch für die Menschen, die durch ihr Wort an mich glauben werden  21  Ich bete, dass sie alle eins sind, und zwar so wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen sie in uns eins sein. Dann wird die Welt glauben, dass du mich gesandt hast  22  Ich habe ihnen die Herrlichkeit geschenkt, die du mir gegeben hast, damit sie eins sind, so wie wir eins sind -  23  ich in ihnen und du in mir, damit sie die vollkommene Einheit gewinnen und damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt und sie geliebt hast, so wie ich von dir geliebt bin  24  Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen nämlich meine Herrlichkeit sehen können, die du mir gegeben hast, weil du mich liebtest - schon vor der Gründung dieser Welt  25  Gerechter Vater, die Welt kennt dich nicht, aber ich kenne dich; und diese hier haben erkannt, dass du mich gesandt hast  26  Ich habe ihnen deinen Namen bekannt gemacht und werde das auch weiterhin tun. Ich tue das, damit die Liebe, die du zu mir hast, auch sie erfüllt und ich selbst in ihnen bin."

[6]: deinen Namen. Das meint offenbar das Wesen Gottes, den sie jetzt auch als Vater anreden dürfen.










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