Die Losungen


   Saturday, 11. July 2026  

Psalm 46, 11

11  Lasst ab und erkennt: Ich bin Gott! / Ich werde erhöht sein unter den Völkern, / erhaben über die Erde

Matthäus 14, 33

33  Und alle, die im Boot waren, warfen sich vor ihm nieder. "Du bist wirklich Gottes Sohn!", sagten sie




Psalm 46

Gott, unsere Burg

 1  Dem Chorleiter. Nach einer Mädchenweise. Ein Lied von den Söhnen Korachs  2  Gott ist uns Zuflucht und Stärke, / ein Helfer in Zeiten der Not  3  Darum fürchten wir uns nicht, / auch wenn die Erde bebt, / wenn Berge versinken im Meer,  4  wenn seine Fluten noch so toben / und Berge erzittern unter ihrer Wucht. //  5  Ein Strom aus vielen Bächen erfreut die Gottesstadt, / das Heiligtum, die Wohnung des Höchsten  6  Gott ist in ihrer Mitte, nichts kann sie erschüttern. / Gott hilft ihr, wenn der Morgen anbricht  7  Völker toben, Weltreiche wanken, / seine Stimme erschallt, und die Erde vergeht  8  Jahwe, der allmächtige Gott, ist mit uns, / der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg. // [8]  9  Kommt und seht die Taten Jahwes, / der Entsetzen auf der Erde verbreitet,  10  der Kriege aufhören lässt auf der ganzen Welt, / der Bogen zerbricht und Speere zerschlägt / und die Streitwagen im Feuer verbrennt  11  Lasst ab und erkennt: Ich bin Gott! / Ich werde erhöht sein unter den Völkern, / erhaben über die Erde  12  Jahwe, der allmächtige Gott, ist mit uns, / der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg. //


[8]: // steht für das hebräische Sela, das vielleicht mit Empor!wiedergegeben werden kann, aber nicht sicher zu übersetzen ist. Wahrscheinlich war es ein Zeichen für die Musik.

Matthäus 14

Jesus kommt auf dem Wasser

 22  Gleich darauf nötigte Jesus seine Jünger, ins Boot zu steigen und an das gegenüberliegende Ufer vorauszufahren. Er wollte inzwischen die Leute nach Hause schicken  23  Nachdem er sich von der Menge verabschiedet hatte, stieg er auf den Berg, um ungestört beten zu können. Beim Einbruch der Dunkelheit war Jesus allein an Land  24  Das Boot war schon mitten auf dem See und musste schwer mit den Wellen kämpfen, weil ein starker Gegenwind aufgekommen war  25  Im letzten Viertel der Nacht [25] kam er dann zu ihnen. Er ging über den See  26  Als die Jünger ihn auf dem Wasser gehen sahen, schrien sie vor Entsetzen auf: "Es ist ein Gespenst!"  27  Sofort rief er ihnen zu: "Erschreckt nicht! Ich bin's! Habt keine Angst!"  28  Da wagte es Petrus und sagte: "Herr, wenn du es bist, dann befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen!"  29  "Komm!", sagte Jesus. Da stieg Petrus aus dem Boot und ging auf dem Wasser auf Jesus zu  30  Doch als er merkte, wie stark der Wind war, bekam er es mit der Angst zu tun. Er fing an zu sinken und schrie: "Herr, rette mich!"  31  Sofort streckte Jesus ihm die Hand hin und hielt ihn fest. "Du Kleingläubiger", sagte er, "warum hast du gezweifelt?"  32  Als sie ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind  33  Und alle, die im Boot waren, warfen sich vor ihm nieder. "Du bist wirklich Gottes Sohn!", sagten sie  34  Sie fuhren hinüber ans Land und legten in der Nähe von Gennesaret [34] an  35  Als ihn die Leute dort erkannten, verbreitete sich das in der ganzen Gegend. Schon bald brachten sie alle ihre Kranken zu ihm  36  und baten ihn, er möge sie nur den Saum seines Gewandes berühren lassen. Und alle, die ihn berührten, wurden völlig geheilt.


[25]: In neutestamentlicher Zeit teilte man die Nacht in vier Nachtwachen, deren Länge vom Jahreslauf abhing: zwei von Sonnenuntergang bis Mitternacht und zwei von Mitternacht bis Sonnenaufgang.
[34]: Gennesaret. Ort und Landschaft am Westufer des Sees.










Search
⌂