Die Losungen


   Thursday, 16. July 2026  

Psalm 46, 2-3

Gott ist uns Zuflucht und Stärke, / ein Helfer in Zeiten der Not Darum fürchten wir uns nicht, / auch wenn die Erde bebt, / wenn Berge versinken im Meer,

Johannes 19, 26-27

26  Als Jesus seine Mutter neben dem Jünger stehen sah, den er besonders lieb hatte, sagte er zu ihr: "Frau, das ist jetzt dein Sohn!" 27  Und zu dem Jünger sagte er: "Das ist nun deine Mutter!" Der Jünger nahm sie zu sich und sorgte von da an für sie




Psalm 46

Gott, unsere Burg

 1  Dem Chorleiter. Nach einer Mädchenweise. Ein Lied von den Söhnen Korachs  2  Gott ist uns Zuflucht und Stärke, / ein Helfer in Zeiten der Not  3  Darum fürchten wir uns nicht, / auch wenn die Erde bebt, / wenn Berge versinken im Meer,  4  wenn seine Fluten noch so toben / und Berge erzittern unter ihrer Wucht. //  5  Ein Strom aus vielen Bächen erfreut die Gottesstadt, / das Heiligtum, die Wohnung des Höchsten  6  Gott ist in ihrer Mitte, nichts kann sie erschüttern. / Gott hilft ihr, wenn der Morgen anbricht  7  Völker toben, Weltreiche wanken, / seine Stimme erschallt, und die Erde vergeht  8  Jahwe, der allmächtige Gott, ist mit uns, / der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg. // [8]  9  Kommt und seht die Taten Jahwes, / der Entsetzen auf der Erde verbreitet,  10  der Kriege aufhören lässt auf der ganzen Welt, / der Bogen zerbricht und Speere zerschlägt / und die Streitwagen im Feuer verbrennt  11  Lasst ab und erkennt: Ich bin Gott! / Ich werde erhöht sein unter den Völkern, / erhaben über die Erde  12  Jahwe, der allmächtige Gott, ist mit uns, / der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg. //


[8]: // steht für das hebräische Sela, das vielleicht mit Empor!wiedergegeben werden kann, aber nicht sicher zu übersetzen ist. Wahrscheinlich war es ein Zeichen für die Musik.

Johannes 19

Die Hinrichtung

 17  Er trug sein Kreuz selbst und schleppte sich aus der Stadt hinaus zu der Stelle, die man "Schädelhöhe" nennt. Auf Hebräisch heißt sie "Golgota"  18  Dort nagelten sie ihn ans Kreuz, ihn und noch zwei andere links und rechts von ihm. Jesus hing in der Mitte  19  Pilatus ließ auch ein Schild an das Kreuz von Jesus nageln, auf dem stand: "Jesus von Nazaret, König der Juden."  20  Dieses Schild wurde von vielen Juden gelesen, denn der Ort, wo Jesus gekreuzigt wurde, war ganz in der Nähe der Stadt, und der Text war auf Hebräisch, Lateinisch und Griechisch abgefasst  21  Die Hohen Priester erhoben Einspruch bei Pilatus. "Nicht 'König der Juden' muss da stehen", sagten sie, "sondern: 'Er behauptete, König der Juden zu sein.'"  22  Doch Pilatus erwiderte: "Geschrieben bleibt geschrieben!"  23  Die vier Soldaten, die Jesus gekreuzigt hatten, teilten seine Kleidung unter sich auf. Auch sein Untergewand nahmen sie an sich. Es war von oben bis unten durchgehend gewebt, ohne Naht  24  "Das zerreißen wir nicht", sagten sie zueinander, "lassen wir das Los entscheiden, wer es bekommt!" Damit erfüllte sich, was die Schrift vorausgesagt hatte: "Sie haben meine Kleider unter sich verteilt und über mein Gewand das Los geworfen." [24] Und genau das hatten die Soldaten getan  25  In der Nähe des Kreuzes, an dem Jesus hing, standen seine Mutter Maria und ihre Schwester. Außerdem Maria, die Frau des Klopas, und Maria aus Magdala  26  Als Jesus seine Mutter neben dem Jünger stehen sah, den er besonders lieb hatte, sagte er zu ihr: "Frau, das ist jetzt dein Sohn!"  27  Und zu dem Jünger sagte er: "Das ist nun deine Mutter!" Der Jünger nahm sie zu sich und sorgte von da an für sie  28  Weil Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er: "Ich habe Durst!" Denn er wollte auch in diesem Punkt die Voraussagen der Schrift erfüllen  29  Da tauchten die Soldaten einen Schwamm in das Gefäß mit Weinessig [29] , das dort stand, steckten ihn auf einen Ysopstängel [29] und hielten ihn Jesus an den Mund  30  Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sagte er: "Es ist vollbracht!" Dann ließ er den Kopf sinken und starb  31  Es war der Tag vor dem Sabbat, der diesmal ein hoher Festtag sein würde. Deshalb baten die führenden Männer der Juden Pilatus, dass den Gekreuzigten die Beine gebrochen [31] würden. Man wollte sie vom Kreuz abnehmen lassen, damit sie nicht den Sabbat über dort hängen blieben [31]  32  Die Soldaten gingen nun zunächst zu dem einen, der mit Jesus gekreuzigt war, und brachen ihm die Beine und dann zu dem anderen  33  Als sie an Jesus vorbeikamen, merkten sie, dass er schon gestorben war. Deshalb brachen sie ihm die Beine nicht  34  Einer von den Soldaten stach ihm allerdings mit dem Speer in die Seite. Da kamen Blut und Wasser heraus  35  Dieser Bericht stammt von einem Augenzeugen. Was er sagt, ist zuverlässig, und er weiß, dass es wahr ist. Er bezeugt es, damit auch ihr zum Glauben findet  36  Denn das alles geschah, damit die Voraussagen der Schrift erfüllt würden: "Es wird ihm kein Knochen gebrochen werden." [36]  37  Und an einer anderen Stelle: "Sie werden auf den schauen, den sie durchbohrt haben." [37]  38  Danach bat Josef von Arimatäa Pilatus um die Erlaubnis, den Leichnam von Jesus abnehmen zu dürfen. Josef war auch ein Jünger von Jesus, allerdings nur heimlich, weil er Angst vor den Juden hatte. Als er von Pilatus die Genehmigung erhalten hatte, ging er zum Hinrichtungsplatz und nahm den Leichnam von Jesus ab

[24]: Psalm 22,19
[29]: Weinessig oder: saurer Wein, ein beliebter Durstlöscher bei Soldaten.
Ysop, ein Busch mit stark riechenden Blättern, der bei Reinigungsopfern zum Besprengen verwendet wurde. Seine Stängel werden bis zu 80 cm lang.

[31]: Beine gebrochen. Manchmal brach man den Gekreuzigten die Beine, indem man sie mit Keulen zerschlug. Denn dann konnten sie sich beim Atmen nicht mehr abstützen und starben schnell.
hängen blieben. Sie hätten das Land nach 5. Mose 21,23 kultisch verunreinigt.

[36]: 2. Mose 12,46; 4. Mose 9,12; Psalm 34,21
[37]: Sacharja 12,10










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