Die Losungen


   Thursday, 22. October 2026  

Psalm 100, 3

3  Erkennt es: Nur Jahwe ist Gott! / Er hat uns gemacht und wir gehören ihm. / Wir sind sein Volk, die Herde, die in seiner Obhut ist

Johannes 10, 14

14  Ich bin der gute Hirt; ich kenne meine Schafe, und meine Schafe kennen mich




Psalm 100

Lobt unseren Gott!

 1  Ein Psalm für die Dankopferfeier.

Jauchzet Jahwe, alle Welt!
 2  Dient Jahwe mit Freude! / Kommt mit Jubel zu ihm!  3  Erkennt es: Nur Jahwe ist Gott! / Er hat uns gemacht und wir gehören ihm. / Wir sind sein Volk, die Herde, die in seiner Obhut ist  4  Geht durch die Tempeltore mit Dank, / in seine Vorhöfe mit Lobgesang! / Dankt ihm und preist seinen Namen!  5  Denn Jahwe ist gut, / seine Gnade bleibt ewig / und seine Treue gilt jeder Generation.

Johannes 10

Der gute Hirt

 1  "Ich versichere euch mit allem Nachdruck: Wer nicht durch das Tor in den Pferch für die Schafe hineingeht, sondern anderswo über die Mauer klettert, ist ein Dieb und ein Räuber  2  Der Hirt geht durch das Tor zu den Schafen hinein  3  Ihm öffnet der Wächter am Eingang, und auf seine Stimme hören auch die Schafe. Er ruft seine Schafe mit Namen einzeln aus der Herde heraus und führt sie ins Freie  4  Wenn er sie dann draußen hat, geht er vor ihnen her. Und sie folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen  5  Einem Fremden würden sie nicht folgen, sondern weglaufen, weil sie seine Stimme nicht kennen."  6  Die Zuhörer verstanden nicht, was Jesus mit diesem Bild meinte  7  Jesus begann noch einmal: "Ja, ich versichere euch: Ich bin das Tor zu den Schafen  8  Alle, die vor mir gekommen sind, sind Diebe und Räuber. Aber die Schafe haben nicht auf sie gehört  9  Ich bin das Tor. Wenn jemand durch mich hineinkommt, wird er gerettet. Er wird ein- und ausgehen und gute Weide finden  10  Ein Dieb kommt nur, um Schafe zu stehlen und zu schlachten und Verderben zu bringen. Ich bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen und alles reichlich dazu  11  Ich bin der gute Hirt. Ein guter Hirt setzt sein Leben für die Schafe ein  12  Ein bezahlter Hirt, dem die Schafe nicht selbst gehören, läuft davon, wenn er den Wolf kommen sieht. Dann fällt der Wolf über die Schafe her und jagt die Herde auseinander  13  Einem bezahlten Hirten geht es nur um die Bezahlung. Die Schafe sind ihm gleichgültig  14  Ich bin der gute Hirt; ich kenne meine Schafe, und meine Schafe kennen mich  15  - so wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne. Und ich setze mein Leben für die Schafe ein  16  Ich habe auch noch andere Schafe, die nicht aus diesem Pferch sind. Auch sie muss ich herführen. Sie werden auf meine Stimme hören, und alle werden eine einzige Herde unter einem Hirten sein  17  Und weil ich mein Leben hergebe, liebt mich mein Vater. Ich gebe es her, um es wieder an mich zu nehmen  18  Niemand nimmt es mir, sondern ich gebe es freiwillig her. Ich habe die Macht, es zu geben, und die Macht, es wieder an mich zu nehmen. So lautet der Auftrag, den ich von meinem Vater erhalten habe."  19  Wegen dieser Worte entstand wieder ein Zwiespalt unter den Juden  20  Viele von ihnen sagten: "Er ist von einem bösen Geist besessen! Er ist verrückt! Warum hört ihr ihm überhaupt zu?"  21  Aber andere meinten: "Nein, so redet kein Besessener. Kann etwa ein Dämon Blinden das Augenlicht geben?"  22  Damals war gerade Winter, und in Jerusalem fand das Fest der Tempelweihe [22] statt

[22]: Tempelweihe. Das Fest wurde zur Erinnerung an die Wiedereinweihung des Tempels 164 v.Chr. durch die Makkabäer gefeiert. Seine Entweihung durch den heidnischen Herrscher Antiochus Epiphanes IV. führte 167 v.Chr. zum Makkabäeraufstand.










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