Die Losungen


   Tuesday, 11. August 2026  

Psalm 143, 8

Lass mich schon früh am Morgen deine Gnade erfahren, / denn ich setze mein Vertrauen auf dich. / Zeig mir den Weg, den ich gehen soll, / denn auf dich richte ich meinen Sinn!

Johannes 6, 68-69

68  "Herr, zu wem sollen wir denn gehen?", antwortete Simon Petrus. "Du hast Worte, die zum ewigen Leben führen 69  Wir glauben und wissen, dass du der Heilige bist, der das Wesen Gottes in sich trägt."




Psalm 143

Geh nicht mit mir ins Gericht!

 1  Ein Psalmlied. Von David.

Hör mein Gebet, Jahwe, achte auf mein Flehen! / Erhöre mich, denn du bist treu und gerecht!
 2  Geh mit deinem Diener nicht ins Gericht, / denn vor dir kann kein Lebendiger bestehen!  3  Der Feind verfolgt meine Seele, / tritt mein Leben zu Boden / und stößt mich in eine Dunkelheit wie bei den Toten im Grab  4  Mein Geist ist erstarrt, / ich bin vor Angst wie gelähmt  5  Ich denke an die vergangene Zeit, / grüble nach über dein Tun / und überlege, was du geschaffen hast  6  Betend breite ich meine Hände zu dir aus, / meine Seele verlangt nach dir wie ein ausgetrocknetes Land. //  7  Jahwe, erhöre mich bald! / Denn mein Geist zehrt sich auf. / Verbirg dein Gesicht nicht vor mir! / Sonst gleiche ich bald denen im Grab  8  Lass mich schon früh am Morgen deine Gnade erfahren, / denn ich setze mein Vertrauen auf dich. / Zeig mir den Weg, den ich gehen soll, / denn auf dich richte ich meinen Sinn!  9  Rette mich vor meinen Feinden, Jahwe, / denn bei dir suche ich Schutz!  10  Lehre mich zu tun, was dir gefällt, / denn du bist mein Gott! / Dein guter Geist führe mich auf ebenes Land!  11  Zur Ehre deines Namens erhalte mein Leben, Jahwe! / Gerechter Gott, befreie mich aus dieser Not!  12  Sei so gnädig und vernichte den Feind, / lass umkommen den, der mein Leben bedrängt, / ich bin doch einer, der dir dient!

Johannes 6

Viele Jünger verlassen Jesus

 60  Darüber ärgerten sich selbst viele seiner Jünger: "Was er da sagt, geht zu weit! Das kann man ja nicht anhören!"  61  Jesus wusste gleich, dass seine Jünger sich über seine Worte beschwerten, und sagte zu ihnen: "Daran nehmt ihr Anstoß?  62  Was dann, wenn ihr seht, wie der Menschensohn in den Himmel zurückkehrt?  63  Der Geist macht lebendig, menschliches Bemühen nützt nichts. Aber die Worte, die ich euch gesagt habe, sind von diesem Geist und von Leben erfüllt  64  Allerdings gibt es einige unter euch, die glauben trotzdem nicht." Jesus wusste nämlich von Anfang an, wer die waren, die nicht glaubten, und wer ihn seinen Verfolgern ausliefern würde  65  Er schloss: "Deshalb habe ich zu euch gesagt: Niemand kann von sich aus zu mir kommen. Das kann nur mein Vater bewirken."  66  Von da an zogen sich viele seiner Jünger zurück und folgten ihm nicht mehr  67  Da fragte Jesus die Zwölf: "Und ihr, wollt ihr mich etwa auch verlassen?"  68  "Herr, zu wem sollen wir denn gehen?", antwortete Simon Petrus. "Du hast Worte, die zum ewigen Leben führen  69  Wir glauben und wissen, dass du der Heilige bist, der das Wesen Gottes in sich trägt."  70  Daraufhin sagte Jesus zu ihnen: "Euch Zwölf habe ich doch selber ausgewählt. Und einer von euch ist ein Teufel."  71  Damit meinte er Judas Ben-Simon, den Sikarier [71] . Denn Judas, einer der Zwölf, war es, der ihn später verriet.


[71]: Die Sikarier waren die militanteste Gruppe unter den Zeloten, Dolchmänner (von sika = Dolch), die römerfreundliche Juden umbrachten (siehe Apostelgeschichte 21,38).










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