Die Losungen


   Wednesday, 25. March 2026  

Psalm 9, 20

20  Greif ein, Jahwe! / Der Mensch soll nicht die Oberhand haben! / Zieh die Völker vor Gericht / und sprich das Urteil über sie!

Markus 9, 31

31  denn er hatte vor, seine Jünger zu unterrichten. Er sagte ihnen: "Der Menschensohn wird bald in der Gewalt von Menschen sein, und die werden ihn töten. Doch drei Tage nach seinem Tod wird er auferstehen."




Psalm 9

Jahwe hilft Bedrängten

 1  Dem Chorleiter. Nach der Weise "Stirb für den Sohn". Ein Psalmlied [1] von David  2  Mit ganzem Herzen will ich dich preisen, Jahwe, / will all deine Wunder verkünden!  3  Ich will jubeln und mich freuen an dir, / will dir zur Ehre singen, du Höchster!  4  Denn meine Feinde zogen sich zurück. / Sie stürzten und kamen um  5  Du hast mein Recht und meine Sache geführt. / Als gerechter Richter sitzt du auf dem Thron  6  Du weist Nationen zurecht, / Gottlose lässt du verschwinden, / radierst ihre Namen für ewig aus  7  Der Feind ist erledigt, / zertrümmert für immer. / Ihre Städte hast du zerstört, / ihr Andenken gelöscht  8  Doch Jahwe regiert in Ewigkeit! / Er hat seinen Thron zum Gericht aufgestellt  9  Er spricht ein gerechtes Urteil über die Welt, / richtet die Völker mit Aufrichtigkeit  10  So wird Jahwe eine sichere Burg für Unterdrückte sein, / eine Fluchtburg in Zeiten der Not  11  Darum vertrauen dir die, die deinen Namen kennen, / denn du lässt die nicht im Stich, die dich suchen, Jahwe  12  Singt [12] Jahwe, der Zion bewohnt, / verkündet unter den Völkern sein Tun!  13  Denn er, der jede Bluttat rächt, hat an sie gedacht, / er vergaß das Schreien der Elenden nicht  14  Sei mir gnädig, Jahwe! / Sieh das Elend an, in das meine Hasser mich brachten! / Hol mich weg von den Toren des Todes,  15  damit ich das Lob, das dir gebührt, in Zions Toren erzählen / und über deine Hilfe jubeln kann  16  Völker versanken in der Grube, die sie für andere gruben. / Im Netz, das sie heimlich legten, verfing sich ihr eigener Fuß  17  Jahwe hat sich zu erkennen gegeben. / Er hat Gericht gehalten: / Der Gottlose verstrickte sich in das, was er tat. (Zwischenspiel) //  18  Hinab zu den Toten gehören sie alle, / die Völker, denen Gott unwichtig ist!  19  Denn der Arme bleibt nicht für immer vergessen, / seine Hoffnung ist nicht für immer dahin  20  Greif ein, Jahwe! / Der Mensch soll nicht die Oberhand haben! / Zieh die Völker vor Gericht / und sprich das Urteil über sie!  21  Bring Furcht über sie, Jahwe! / Die Völker sollen erkennen, / dass sie nur Menschen sind. //



[1]: Alphabetischer Psalm. Jede Strophe beginnt mit einem der 22 Buchstaben in der Reihenfolge des hebräischen Alphabets (ähnlich Psalm 25, 34, 37, 111, 112, 119, 145). Psalm 9 endet mit dem Buchstaben Kaph. Die Reihe wird aber in Psalm 10 fortgesetzt mit Lamed bis Taw.
[12]: Singt. Das meint in diesem Psalm immer Singen mit Begleitung von Saiteninstrumenten.

Markus 9

Anschauungsunterricht

 14  Als sie dann zu den anderen Jüngern kamen, fanden sie diese von einer großen Menge umringt und im Streit mit einigen Gesetzeslehrern  15  Als die Leute Jesus sahen, wurden sie ganz aufgeregt; sie liefen auf ihn zu und begrüßten ihn  16  "Worüber streitet ihr euch denn?", fragte er sie  17  Einer aus der Menge erwiderte: "Rabbi, ich bin mit meinem Sohn hergekommen und wollte ihn zu dir bringen. Er kann nicht sprechen, weil er von einem bösen Geist besessen ist  18  Und immer, wenn dieser Geist ihn packt, zerrt er ihn zu Boden. Er hat dann Schaum vor dem Mund, knirscht mit den Zähnen und wird ganz starr. Ich habe deine Jünger gebeten, ihn auszutreiben, aber sie konnten es nicht."  19  "Was seid ihr nur für ein ungläubiges Geschlecht!", sagte Jesus zu ihnen. "Wie lange muss ich denn noch bei euch sein! Wie lange muss ich euch bloß noch ertragen! Bringt den Jungen zu mir!"  20  Sie brachten den Jungen zu ihm. Als der böse Geist Jesus sah, schüttelte er den Jungen mit so heftigen Krämpfen, dass er hinfiel und sich mit Schaum vor dem Mund auf der Erde wälzte  21  "Wie lange hat er das schon?", fragte Jesus den Vater. "Von klein auf", antwortete dieser,  22  "und oft hat der Geist ihn schon ins Feuer oder ins Wasser geworfen, weil er ihn umbringen wollte. Aber wenn du etwas kannst, dann hab Erbarmen mit uns und hilf uns!"  23  "Wenn du etwas kannst?", erwiderte Jesus. "Was soll das heißen? Für den, der Gott vertraut, ist alles möglich!"  24  Da schrie der Vater des Jungen: "Ich glaube ja! Hilf mir bitte aus dem Unglauben!"  25  Als Jesus sah, dass immer mehr Leute zusammenliefen, bedrohte er den bösen Geist: "Du stummer und tauber Geist", sagte er, "ich befehle dir, aus diesem Jungen auszufahren und nie wieder zurückzukommen!"  26  Da schrie der Geist anhaltend auf, zerrte den Jungen wie wild hin und her und verließ ihn schließlich. Der Junge lag regungslos da, sodass die meisten dachten, er sei gestorben  27  Doch Jesus fasste ihn bei der Hand und richtete ihn auf. Da stand der Junge auf  28  Als Jesus später im Haus allein war, fragten ihn die Jünger: "Warum konnten wir den Geist nicht austreiben?"  29  "Solche Geister können nur durch Gebet [29] ausgetrieben werden", erwiderte Jesus  30  Sie gingen von dort weiter und zogen durch Galiläa. Jesus wollte aber nicht, dass jemand davon erfuhr,  31  denn er hatte vor, seine Jünger zu unterrichten. Er sagte ihnen: "Der Menschensohn wird bald in der Gewalt von Menschen sein, und die werden ihn töten. Doch drei Tage nach seinem Tod wird er auferstehen."  32  Aber die Jünger wussten nicht, was er damit sagen wollte, wagten aber auch nicht, ihn danach zu fragen  33  Dann kamen sie nach Kafarnaum. Zu Hause fragte er sie: "Worüber habt ihr unterwegs gesprochen?"

[29]: Spätere Handschriften haben hier eingefügt: "und Fasten".










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