Die Losungen


   Sunday, 26. July 2026  

1. Mose 45, 24

24  Dann verabschiedete er seine Brüder, und sie zogen los. "Streitet euch nicht auf dem Weg!", rief er ihnen nach

Matthäus 5, 9

Wie glücklich sind die, von denen Frieden ausgeht! / Sie werden Kinder Gottes genannt




1. Mose 45

Josef gibt sich zu erkennen

 1  Da konnte Josef sich vor seinen Leuten nicht länger beherrschen. Schnell schickte er sie alle hinaus. So stand niemand mehr bei ihm, als er sich seinen Brüdern zu erkennen gab  2  Er weinte so laut, dass die Ägypter es hörten; auch am Hof des Pharao hörte man bald davon  3  "Ich bin Josef!", sagte er zu seinen Brüdern. "Lebt mein Vater noch?" Seine Brüder aber brachten kein Wort heraus; fassungslos standen sie vor ihm  4  Da sagte Josef zu seinen Brüdern: "Kommt doch her!" Und als sie herantraten, sagte er: "Ich bin Josef, euer Bruder, den ihr nach Ägypten verkauft habt  5  Erschreckt nicht und macht euch deswegen keine Vorwürfe! Denn Gott hat mich vor euch hierher geschickt, um viele Leben zu erhalten  6  Denn die Hungersnot ist schon zwei Jahre im Land, und noch fünf Jahre lang wird es kein Pflügen und Ernten geben  7  Doch Gott hat mich vor euch her geschickt, um euch Fortbestand auf der Erde zu geben und euch als eine große Schar von Geretteten am Leben zu erhalten  8  Nicht ihr habt mich hierher gebracht, sondern Gott. Er hat mich zum Vater [8] für den Pharao gemacht, zum Herrn für seinen Hof und zum Herrscher über das ganze Land Ägypten  9  Macht euch schnell auf den Weg zu meinem Vater und sagt ihm:

'So spricht dein Sohn Josef: Gott hat mich zum Herrn von ganz Ägypten gemacht. Komm her zu mir, lass dich nicht aufhalten!
 10  Du sollst im Gebiet von Goschen [10] wohnen, ganz in meiner Nähe. Bring deine Kinder und Enkel mit, deine Schafe, deine Rinder und alles, was du hast  11  Ich will dich dort versorgen, damit du mit deiner Familie nicht in Armut gerätst, denn die Hungersnot dauert noch fünf Jahre.'  12  Ihr seht es doch mit eigenen Augen, dass ich es bin, der mit euch redet, und auch du, mein Bruder Benjamin!  13  Ihr müsst meinem Vater von meiner Stellung hier in Ägypten erzählen. Berichtet ihm alles, was ihr gesehen habt! Und beeilt euch und bringt meinen Vater zu mir her!"  14  Dann fiel er seinem Bruder Benjamin um den Hals, und beide weinten  15  Danach küsste er unter Tränen auch seine anderen Brüder. Erst dann fanden diese ihre Sprache wieder und redeten mit ihm  16  "Josefs Brüder sind gekommen!" Als diese Nachricht den Hof des Pharao erreichte, löste sie bei ihm und seinen Beamten Freude aus  17  Der Pharao sagte zu Josef: "Sag deinen Brüdern, sie sollen ihre Tiere beladen, ins Land Kanaan reisen  18  und euren Vater und eure Familien herholen. Ich will euch das Beste geben, was Ägypten zu bieten hat, ihr sollt die besten Erzeugnisse des Landes genießen  19  Du bist berechtigt, sie anzuweisen: 'Nehmt euch Wagen aus Ägypten für eure Frauen und Kinder mit und lasst euren Vater aufsteigen und kommt!  20  Bedauert nicht den Verlust eures Hausrats, denn das Beste, was Ägypten zu bieten hat, soll euch gehören.'"  21  Die Söhne Israels machten es so. Nach Weisung des Pharao gab Josef ihnen Wagen und Verpflegung für die Reise mit  22  Jedem schenkte er ein Festgewand. Doch Benjamin gab er fünf Festgewänder und 300 Silberstücke dazu  23  Seinem Vater schickte er zehn Esel, beladen mit dem Besten Ägyptens, und zehn Eselinnen, beladen mit Getreide, Brot und anderen Nahrungsmitteln für die Reise  24  Dann verabschiedete er seine Brüder, und sie zogen los. "Streitet euch nicht auf dem Weg!", rief er ihnen nach  25  Sie zogen also von Ägypten hinauf und kamen nach Kanaan zu ihrem Vater Jakob  26  "Josef lebt!", riefen sie. "Er ist sogar der Herr über ganz Ägypten!" Aber sein Herz blieb kalt. Er glaubte ihnen nicht  27  Da erzählten sie ihm ausführlich alles, was Josef ihnen aufgetragen hatte. Und als ihr Vater die Wagen sah, die Josef mitgeschickt hatte, um ihn zu holen, kam wieder Leben in ihn  28  "Genug!", rief er. "Mein Sohn Josef lebt noch! Ich will hin und ihn sehen, bevor ich sterbe!"

[8]: Vater meint hier offenbar einen Berater des Pharao.
[10]: Goschen war ein sehr fruchtbares Gebiet östlich vom Nildelta.

Matthäus 5

Wer glücklich zu preisen ist

 1  Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf den Berg dort und setzte sich. Da versammelten sich seine Jünger um ihn,  2  und er begann, sie zu lehren. Er sagte:  3  "Wie glücklich sind die, die begreifen, wie arm sie vor Gott sind, / denn sie gehören dem Himmelreich an!  4  Wie glücklich sind die, die Leid über Sünde [4] tragen, / denn Gott wird sie trösten!  5  Wie glücklich sind die, die sich nicht selbst durchsetzen! / Sie werden das Land besitzen  6  Wie glücklich sind die, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten! / Gott macht sie satt  7  Wie glücklich sind die Barmherzigen! / Ihnen wird Gott seine Zuwendung schenken  8  Wie glücklich sind die, die ein reines Herz haben! / Sie werden Gott sehen  9  Wie glücklich sind die, von denen Frieden ausgeht! / Sie werden Kinder Gottes genannt  10  Wie glücklich sind die, die man verfolgt, weil sie Gottes Willen tun, / denn sie gehören dem Himmelreich an!  11  Wie beneidenswert glücklich seid ihr, wenn sie euch beschimpfen, verfolgen und verleumden, weil ihr zu mir gehört  12  Freut euch und jubelt! Denn im Himmel wartet ein großer Lohn auf euch. Und genauso haben sie vor euch schon die Propheten verfolgt."  13  "Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz aber seine Wirkung verliert, womit soll man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts anderem mehr, als auf den Weg geschüttet und von den Leuten zertreten zu werden

[4]: Wegen des Zusammenhangs hier und in Jesaja 61,2-3 und Psalm 40,13 wurde über Sünde hinzugefügt.










Search
⌂